Nach dem klaren Erfolg in Klettwitz kam mit dem FSV Groß Leuthen/Gröditsch ein gänzlich unbekannter Gegner auf die Herthawiese. Dieser steckt genau wie die Hertha im Abstiegskampf, so das ein Dreier wichtig wäre um sich Luft zu verschaffen. Das Spiel begann aber alles andere als günstig für den Gastgeber. Schon in der 7. Minute lag man mit 0:1 im Rückstand, nachdem der Gast einen umstrittenen Elfmeter verwandelte. Die letzten Wochen haben aber genug Selbstvertrauen gegeben, das man sich nicht aufgab sondern ins Spiel zurück kam. In der 35. Minute wurde dann Thomas Müller im Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Elfer versenkte Thimm sicher. Kurz vor dem Halbzeitpfiff lag der Ball abermals im Tor der Gäste, doch der Schiri entschied auf Abseits. So ging es mit dem 1:1 in die Halbzeit.
Nach dem Wechsel drehte die Hertha auf und war spielbestimmend. Doch man vergab wieder eine Reihe von guten Chancen oder scheiterte am Pfosten. So dauerte es bis zur 69. Minute als Lars Thimm mit einem schönen Kopfball das 2:1 erzielte. Der Ball lief jetzt sicher in den Reihen der Herthaner nur wollte das entscheidene 3:1 erst in der 88. Minute fallen. Hier war Schmidt mit dem Kopf erfolgreich.
Am Ende stand dann der 3. Sieg in Folge zu Buche. Mit diesem Selbstvertrauen kann man die Reise nach Ortrand antreten, wo auch ein Dreier möglich sein sollte.




