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Schwielochsee Donnerstag, 26 Juni 2014 von Redaktion

125 Jahre Erfahrung in luftiger Höhe. Handwerkskammer ehrt Dachdeckerfirma aus Schwielochsee

125 Jahre Erfahrung in luftiger Höhe. Handwerkskammer ehrt Dachdeckerfirma aus Schwielochsee

Ob Neubau oder bestehendes Gebäude: Erst das richtige Dach macht ein Wohnhaus komplett. Mit diesem Anspruch wurde vor 125 Jahren die Firma Waske Dächer aus Schwielochsee gegründet. Dachdeckermeister Lothar Waske führt das Unternehmen bereits in vierter Generation und beschäftigt heute 20 Mitarbeiter. Zum 125-jährigen Betriebsjubiläum wird der Meisterbetrieb von der Handwerkskammer Cottbus (HWK) mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.

"Als mein Urgroßvater, Dachdeckermeister Wilhelm Waske, 1889 den Betrieb in Glietz gründete, war noch nicht abzusehen, dass er einmal über so viele Jahre bestehen würde", sagt Lothar Waske, der den Familienbetrieb 1981 übernahm. Schon immer stand die Qualität der Dächer an erster Stelle: "Ein Auto kann man Probe fahren – bei einem Dach geht das leider nicht. Man muss der fachgerechten, meisterlichen Ausführung des Dachdeckers vertrauen und kauft bei ihm das Versprechen, dass das Dach das Gebäude über Jahrzehnte schützt", betont der Dachdeckermeister, der zudem seit 1999 der Dachdeckerinnung Cottbus als Obermeister vorsteht.

Ob Steildach, Flachdach, Dämmung oder Photovoltaikanlagen: Die Leistungen der Waske Dächer GmbH haben sich gewandelt. "Vor 50 Jahren ging es dem Bauherren eher darum, eine schützende Hülle für sein Haus zu bekommen.

Heute gehört der Ausbau des Dachgeschosses zum anhaltenden Trend. Damit sind allerdings die Anforderungen an Wärmedämmung und Schallschutz gestiegen. Allein durch die Dämmung kann der Besitzer bis zu 50 Prozent seines Energiebedarfs einsparen. Mein Favorit dabei ist der Dämmstoff Zellulose", erläutert Lothar Waske seine Erfahrungen. "Aber auch traditionelle Eindeckungen, wie sie bereits mein Großvater ausgeführt hat, werden heute noch von uns angeboten. So sind Reetdeckungen oder Holzschindeln ein Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft."

Quelle: HWK Cottbus

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