Landkreis
Brand Montag, 25 Februar 2019 von Redaktion

Rechte und islamkritische Parolen am Bahnhof Brand gesprüht

Rechte und islamkritische Parolen am Bahnhof Brand gesprüht

Auf dem Bahnhof „Brand/Tropical Island“ trieben am Sonntag Schmierfinken ihr Unwesen, wie der Polizei am frühen Abend angezeigt wurde. Mit schwarzer Farbe waren an insgesamt sechs Stellen der Fassade islamkritische und rechtsgerichtete Parolen in einer Größe von bis zu ein mal fünf Metern gesprüht worden. Die Sachschäden wurden mit einigen hundert Euro angegeben. Nach der Einleitung der kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurde die Beseitigung der Schriften veranlasst.

Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald:

Lübben: Der Polizei wurde am Montagmorgen ein Autodiebstahl angezeigt, der in der vergangenen Nacht in der Mehlansgasse verübt worden war. Ein weißer PKW FORD war entwendet worden und bisherige Fahndungsmaßnahmen führten noch nicht zum Wiederauffinden des Autos.

Schönefeld: Polizeibeamte kontrollierten am frühen Sonntagnachmittag einen PKW MERCEDES und seinen Fahrer in der Waßmannsdorfer Straße. Der 26-Jährige stand unter Drogeneinfluss, ein Test reagierte positiv auf Cannabis. Eine beweissichernde Blutprobe wurde veranlasst und dem Mann die Weiterfahrt untersagt.

Königs Wusterhausen: Seit Sonntagmittag dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu einem Einbruch an, der in der Luckenwalder Straße verübt worden war. Auf der Baustelle einer Kindertagesstätte waren Unbekannte gewaltsam in einen Baucontainer eingedrungen und hatten sich unberechtigten Zugang verschafft. Inwieweit etwas gestohlen wurde, ist noch nicht bekannt. Zur behelfsmäßigen Sicherung des Containers wurde die Feuerwehr zu Hilfe gerufen, während gleichzeitig Spuren gesichert wurden.

Königs Wusterhausen: Die Polizei wurde am Sonntagnachmittag kurz nach 15:00 Uhr nach Niederlehme gerufen, da Zeugen auf dem Grundstück einer ehemaligen Kaserne an der Schulstraße mehrere Graffiti-Sprayer gemeldet hatten. Auf vier Hallentoren waren in einer Größe von etwa 2,5 Metern Tag’s gesprüht worden, ein politischer Hintergrund war indes nicht feststellbar. Der verursachte Schaden wurde mit rund 1.000 Euro angegeben. Vor Ort trafen die Beamten insgesamt fünf Tatverdächtige im Alter zwischen 18 und 25 Jahren an, gegen die nun Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden.

Königs Wusterhausen: Auf der Max-Werner-Straße ereignete sich am Montagmorgen gegen 06:45 Uhr ein Verkehrsunfall, der ersten Ermittlungen zufolge seine Ursache in der Missachtung des notwendigen Sicherheitsabstandes hatte. Bei dem Auffahrunfall eines PKW HONDA mit einem FORD blieben die Insassen unverletzt und beide Autos trotz eines geschätzten Gesamtschadens von etwa 4.000 Euro fahrbereit.

A10 bei Schönefeld: Zwischen dem Schönefelder Kreuz und der Ausfahrt Rangsdorf ereignete sich am Montagmorgen gegen 05:15 Uhr ein Auffahrunfall zweier PKW. Eine 53-jährige Autofahrerin hatte dabei leichte Verletzungen erlitten, die in einem nahegelegenen Krankenhaus medizinisch versorgt wurden. Bei einem Sachschaden von etwa 3.000 Euro musste für einen TOYOTA-Kleinwagen der Abschleppdienst gerufen werden. Die zeitweilige Sperrung einer Fahrspur zur Absicherung des Rettungseinsatzes und der Fahrzeugbergung wurde um 06:45 Uhr wieder aufgehoben.

Wildau: Am frühen Sonntagnachmitttag war der Polizei ein Einbruch in eine Firma Am Kleingewerbegebiet angezeigt worden. Diebe hatten sich in der vorangegangenen Nacht gewaltsam Zugang zu einem Geschäftshaus verschafft und auf ihrer Beutesuche eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Ersten Angaben zufolge wurde eine Kamera gestohlen. Die bislang absehbaren Schäden summierten sich auf mehrere hundert Euro. Im Rahmen der Ermittlungen wurden vor Ort Spuren gesichert. Nur kurze Zeit später wurde ein weiterer Einbruch bekannt, der an der Lessingstraße verübt wurde. In Büro- und Therapieräume einer Seniorenresidenz waren Unbekannte gewaltsam eingedrungen. Ob etwas gestohlen wurde ist noch nicht bekannt, aber die bislang absehbaren Sachschäden liegen bei über 1.000 Euro.

Wildau: Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei waren am Sonntag kurz nach 16:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Karl-Marx-Straße gerufen worden. Ein KAWASAKI-Motorrad war auf einen PKW FORD aufgefahren. Der 37-jährige Kradfahrer hatte dabei Verletzungen erlitten, die eine medizinische Versorgung im Krankenhaus erforderten. Die Feuerwehr kam zum Abbinden ausgelaufener Betriebsflüssigkeiten zum Einsatz. Bei einem Gesamtschaden von etwa 500 Euro musste für das Motorrad ein Abschleppdienst gerufen werden. Die Vollsperrung der Straße wurde um 18:00 Uhr wieder aufgehoben.

Wildau: An der Ecke der Berliner- zur Chausseestraße war es am Sonntagabend zu einem Verkehrsunfall gekommen, der seine Ursache ersten Angaben zufolge in der Missachtung des roten Ampelsignals hatte. Kurz nach 19:00 Uhr waren dort ein PKW OPEL und ein VW zusammengestoßen, was rund 2.000 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Verletzt wurde offensichtlich niemand und beide Autos konnten nach der Unfallaufnahme ihre Tour aus eigener Kraft fortsetzen.

Mittenwalde: In der Nacht zum Montag wurde die Polizei nach Töpchin gerufen, da dort offenbar Einbrecher auf ein gewerbliches Grundstück In der Muna eingedrungen waren. Im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen wurde der Polizeihubschrauber eingesetzt, dessen Besatzung in einem angrenzenden Waldgebiet einen mutmaßlichen Täter feststellte. Von den Beamten gestellt, wurde der Mann zur Identifizierung zunächst zur Polizeiinspektion gebracht. Gleichzeitig konnte ein PKW FORD, der offenbar zur Tatausführung genutzt worden war, aufgefunden werden. Das Auto wurde zusammen mit weiteren Beweismitteln sichergestellt. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich ersten Ermittlungen zufolge um einen 23-jährigen Moldawier, der in der Folge festgenommen wurde.

Teupitz: Am Montagmorgen wurde der Polizei ein Einbruch in Büroräume an der Buchholzer Straße angezeigt. Ersten Aussagen zufolge waren an mindestens acht Türen zu Büros Einbruchspuren feststellbar, was indessen gestohlen wurde, ist noch nicht bekannt. Die vorläufig absehbaren Sachschäden wurden mit rund 2.000 Euro angegeben. Im Rahmen der Spurensicherung kamen Kriminaltechniker des Tatortdienstes zum Einsatz.

A13 bei Freiwalde, Duben und Staakow: Drei Autofahrer waren am Sonntag von Polizeibeamten auf der A 13 gestoppt worden, da sie offenbar unter dem Einfluss berauschender Mittel unterwegs gewesen waren. Um 13:45 Uhr zeigte der Drogenvortest bei einem 37-jährigen FORD-Fahrer auf dem Rastplatz Berstetal positive Reaktionen auf Amphetamine an. Kurz vor Mitternacht war es der 27-jährige Fahrer eines PKW AUDI, bei dem während einer Kontrolle nahe Duben positive Reaktionen auf Cannabisprodukte angezeigt wurden. Zeitgleich war ein PKW SEAT bei Staakow gestoppt worden, dessen 27-jähriger Fahrer laut Drogenvortest unter dem Einfluss von Amphetaminen unterwegs war. Alle drei Männer wurden zur Abgabe einer beweissichernden Blutprobe ins Krankenhaus begleitet und die entsprechenden Verfahren eingeleitet.

 

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