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Lübben (Spreewald) Mittwoch, 15 September 2021 von Redaktion

HC Spreewald verliert auch Heimspielauftakt

HC Spreewald verliert auch Heimspielauftakt

Am vergangenen Sonntag startete der HC Spreewald in das erste Heimspiel der Oberliga-Ostsee-Spree. Dazu gastierte mit der SG OSF Berlin eine etablierte und gestandene Oberliga-Mannschaft im Lübbener Blauen Wunder. Am Ende setzten sich die Gäste mit einem 21:25 (13:15) Endergebnis gegen die Spreewälder durch. 

Spiel beginnt ausgeglichen 

Wie im Derby die Woche zuvor musste die Gurkentruppe wieder auf etliche Spieler verzichten. Mit Danilo Wendt, Florian Beyer (beide urlaubsbedingt) und Manuel Thieke (krank) fehlten direkt drei Rückraumspieler. Dazu gesellte sich kurzfristig Außenspieler Lucas Huskobla (ebenso krank), so dass die Trainer Mirko Wolschke und Dirk Blaschke auf „Improvisation“ setzen mussten. Unterstützung fand die erste Männer dabei in Niclas Gürtler (A-Jugend) und Justin Dammek (2. Männermannschaft).

Das Spiel begann ausgeglichen, so dass sich keine Mannschaft richtig absetzen konnte (6:6 nach 8 Minuten). Bereits bis zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich, wo die Stärken der SG OSF liegen. Mit ruhigem und sicherem Spielaufbau wurden die Angriffe vorgetragen, um dann Kreisläufer Till Maximilian Bartels ins Spiel zu kriegen. Jenen bekamen die Spreewälder über 60 Minuten nicht vollends in den Griff, so dass er mit 10 Treffern zum bestem Werfer der Partie avancierte.
Die Spreewälder hielten ihrerseits mit Wurfgewalt aller Nils Werner und Pascal Freund dagegen. Nichtsdestotrotz setzten die Berliner Gäste sich im Laufe der ersten Halbzeit ab. Beim Stand von 10:12 zog das Trainerduo der Spreewälder die Auszeit. Anschließend festigte sich die Abwehr der Spreewälder und der zwei Tore Rückstand wurde bis zur Pause (13:15) gehalten. Dabei sei als spielerisches Schmankerl ein Kempa direkt vor der Pause zu erwähnen und herauszuheben.

Die Halbzeitpause schien dem Spielrhytmus beider Mannschaften nicht gut getan zu haben. Etliche technische Fehler und Fehlwürfe schlichen sich beidseitig ein. Die Spreewälder Abwehr und Torhüter Florian Kleindienst bekamen anschließend besseren Zugriff, so dass die Spreewälder um die 40. Spielminute zwei mal ausgleichen konnten. Leider gelang es nachfolgend nicht die Partie vollends zu drehen und in Führung zu gehen. Die Chance dazu war für den Gastgeber durchaus gegeben, doch scheiterten die HC-Außen in dieser wichtigen Phase im Gegenstoß am Berliner Torhüter Karl Erik Lederer. Die Paraden ihres Keepers gaben den Berlinern Sicherheit, so dass diese über den breiteren Kader ihren Vorsprung wieder auf drei Tore ausbauen konnten. Unnötiger Weise schwächte sich der HC zusätzlich durch eine unclevere rote Karte gegen Tobias Lubig, der im Konter hinterherlaufend seinem Gegenspieler ungewollt in die Beine fiel. Durch das damit verbundene Auseinanderbrechen des Innenblocks konnte die Gurkentruppe die Stabilität in der Deckung nicht mehr wie vorab aufrecht erhalten, was die Berliner Gäste gnadenlos bestraften. Immer wieder Freund (9 Treffer – bester HC Werfer) und Werner (5 Treffer) ließen den Kontakt nicht final abbrechen, konnten aber im Endeffekt die 21:25 Niederlage nicht verhindern.

Im Resümee kann der HC die vielen Ausfälle erneut nicht auffangen, so dass keine Punkte in Lübben bleiben. Dazu muss man wieder hervorheben, dass die Wolschke/Blaschke-Sieben alles auf der Platte brachte, was mit dem aktuellen Kader möglich ist und sich auch von den starken Berliner Gästen nicht aus der eigenen Halle schießen ließ.

Nun heißt es Kräfte sammeln und kommende Woche mit größerem Kader sehen, was auswärts in Altlandsberg geht.

HC Spreewald: Florian Kleindienst, Daniel Wegner (beide Tor), Danny Fankhänel (2), Julien Halkow, Niclas Gürtler, Pascal Freund (9), Tobias Lubig (2), Erik Handke, Felix Halkow (3), Marius König, Justin Dammek, Nils Werner (5).

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Bild: HC Spreewald e.V. 

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