Dahme Spreewald Mittwoch, 04 November 2020 von Redaktion /Presseinfo

Dreieck Spreeau: Nach psychischer Ausnahmesituation in der Klinik

Dreieck Spreeau: Nach psychischer Ausnahmesituation in der Klinik

Eine 21-jährige Autofahrerin sorgte im Bereich des Autobahndreiecks Spreeau gestern Nachmittag für Aufsehen. Nach einer anfänglichen Gefahrenbremsung am rechten Fahrbahnrand und dem Verdacht eines gesundheitlichen Problems, riefen besorgte Autofahrer die Polizei. Hinzugerufene Rettungskräfte fanden zwei Frauen vor, von denen die 21-jährige sich offenbar in einer akuten psychischen Ausnahmesituation befand. Sie griff sowohl die Rettungssanitäter als auch die Beamten an und setzte sich gegen jegliche Hilfeleistung zur Wehr, so dass sie zunächst von den Polizisten fixiert werden musste. Mit einem Rettungshubschrauber wurde sie auf ärztliche Anordnung in stationäre fachmedizinische Behandlung gebracht. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald: 

Königs Wusterhausen: Der Polizei wurde am Dienstag zur Mittagszeit ein Verkehrsunfall im Hafenbereich angezeigt. Demnach hatte ein schwarzer PKW mit seitlicher Firmenaufschrift, vermutlich ein VW Passat, beim Rückwärtsfahren eine Straßenlaterne gerammt. Der Fahrer hatte zwar gestoppt, um sich den Schaden anzusehen, war danach aber geflüchtet, ohne den Unfall aufnehmen zu lassen. Eine erste Bilanz der verursachten Sachschäden wurde mit rund 6.000 Euro angegeben. Durch die Stadt wurde eine Elektrofirma mit der Reparatur beauftragt. Im Rahmen des eingeleiteten Ermittlungsverfahrens wegen der Unfallflucht wurden Spuren und Beweismittel gesichert.

Zeuthen: An der Ecke der Oldenburger- zur Stedinger Straße ereignete sich am Dienstag ein Vorfahrtunfall, wie der Polizei kurz nach 14:00 Uhr gemeldet wurde. Ein PKW FORD war mit einem MERCEDES-Bus zusammengestoßen, in dem sich Schulkinder befanden. Verletzt wurde dabei niemand, aber beide Fahrzeuge waren bei einem geschätzten Sachschaden von insgesamt etwa 8.000 Euro anschließend nicht mehr fahrbereit.

Waltersdorf: Auf der Schulzendorfer Straße ereignete sich am Dienstagnachmittag zwei Verkehrsunfälle innerhalb einer halben Stunde. Um 14:30 Uhr wurde die Polizei gerufen, da nach der Missachtung des Rechtsfahrgebotes ein PKW MERCEDES mit einem BMW kollidiert war. Bei einer Schadensbilanz von etwa 7.500 Euro war der BMW anschließend nicht mehr fahrtüchtig. Gegen 15:00 Uhr stießen in dieser Straße bei einem Auffahrunfall ein PKW MERCEDES und ein MAZDA zusammen. Hier belief sich der Sachschaden auf etwa 5.000 Euro, trotzdem blieben beide Autos fahrbereit. Verletzt wurde in beiden Fällen niemand.

Bestensee: In der Lindenstraße war es am Dienstag kurz vor 15:00 Uhr zum Zusammenstoß eines FIAT-Kleinwagens mit einem MAN-LKW gekommen, der rund 2.000 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Die Insassen blieben unverletzt und beide Fahrzeuge betriebsbereit.

Lübben: Die Kollision eines PKW RENAULT mit einem KIA im Kreisverkehr der Lindenstraße war der Polizei am Dienstag gegen 15:15 Uhr gemeldet worden. Eine 29-jährige Autofahrerin hatte dabei leichte Verletzungen erlitten, die bei Bedarf einem Hausarzt vorgestellt werden. Trotz eines Sachschadens von insgesamt rund 11.000 Euro blieben beide Autos offenbar fahrbereit.

Mittenwalde-Telz: In der Machnower Straße war es am Dienstag kurz vor 15:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein PKW MAZDA offenbar mit unangepasster Geschwindigkeit gegen einen stehenden IVECO-LKW stieß. Der PKW war danach bei einer Schadensbilanz von etwa 8.000 Euro nicht mehr fahrtüchtig und musste abgeschleppt werden. Verletzt wurde dabei niemand. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde die mögliche Unfallursache klar, da bei dem 41-jährigen Autofahrer ein Atemalkoholtest mit 0,93 Promille anschlug. Zur Sicherung gerichtsfester Beweise wurde die Blutprobe im Krankenhaus veranlasst. Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt.

Luckau: Der Polizei wurde am Dienstagnachmittag ein Verkehrsunfall angezeigt, bei dem eine 66-jährige Fahrradfahrerin verletzt und anschließend im Krankenhaus medizinisch versorgt wurde. Demnach war sie auf der Bundesstraße 96 bei Gießmannsdorf nach der Missachtung der Vorfahrt von einem PKW TOYOTA angestoßen worden und gestürzt. Zum Sachschaden liegen keine Informationen vor. Die Frau konnte nach ambulanter Versorgung die Klinik am selben Tag wieder verlassen.

Friedersdorf-Heidesee: Auf einer Kreuzung der Lindenstraße ereignete sich am Dienstag ein Verkehrsunfall nach der Missachtung der Vorfahrtsregelung. Wie der Polizei gegen 16:00 Uhr gemeldet wurde, waren dort ein PKW CITROEN und ein VW zusammengestoßen, blieben aber trotz eines Sachschadens von etwa 6.000 Euro fahrbereit. Verletzte gab es nicht.

Wildau: Von einem Parkplatz im Sanddornweg war in der Nacht zum Mittwoch ein PKW VW gestohlen worden, wie der Polizei in den Morgenstunden angezeigt wurde. Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten bislang noch nicht zum Wiederauffinden des schwarzen Modells GTI.

Wildau: Kurz vor 08:00 Uhr war es am Mittwoch zu einem Verkehrsunfall an der Ecke der Freiheits- zur Schmiedestraße gekommen, der seine Ursache in der Missachtung der Vorfahrt hatte. Bei dem Zusammenstoß eines MERCEDES-Kleinbusses mit einem AUDI wurde niemand verletzt. Mit einer vorläufigen Schadensbilanz von rund 8.000 Euro blieben beide Autos fahrtüchtig. Nur eine Viertelstunde später war es aus gleicher Ursache zu einem Verkehrsunfall in der Bergstraße gekommen. An der Ecke zum Hochschulring waren ein PKW BMW und ein MERDEDES kollidiert. Hier summierten sich die Sachschäden auf etwa 6.000 Euro, verletzt wurde niemand.

A13 bei Staakow: Am Mittwochvormittag wurde die Polizei gegen 08:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen Staakow und Baruth in Fahrtrichtung Berlin gerufen. Ein PKW hatte bei der Fahrt auf der linken Spur das Heck eines IVECO-LKW angestoßen, was etwa 6.000 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Für beide Fahrzeuge mussten Abschleppdienste gerufen werden. Einer ersten Aussage des 29-jährigen Fahrers zufolge war erhebliche Übermüdung und daraus resultierender, so genannter „Sekundenschlaf“ als Unfallursache angegeben worden. Ein Drogenvortest zeigte indes eine positive Reaktion auf Amphetamine an, was eine beweissichernde Blutprobe zur Folge hatte. Die entsprechenden Verfahren wurden eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein des Polen beschlagnahmt.

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