Dahme Spreewald Montag, 06 Mai 2019 von Redaktion

Bürgerbeteiligung für Kreisentwicklungskonzept LDS 2030+ gefragt

Bürgerbeteiligung für Kreisentwicklungskonzept LDS 2030+ gefragt

Der Landkreis Dahme-Spreewald stellt die Weichen für eine gemeinsam gestaltete Zukunft. Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger sowie der Kommunen gilt es, in den kommenden Monaten das neue Kreisentwicklungskonzept LDS 2030+ zu erarbeiten. Im Mittelpunkt des Strategiepapiers zur Kreisentwicklung Dahme-Spreewalds stehen Leitlinien, die die weitsichtigen Ziele und entsprechende Handlungsansätze für eine auch künftig erfolgreiche Gestaltung der Region verbindlich formulieren. Im Kreisentwicklungskonzept LDS 2030+ als ein dynamischer Handlungsrahmen, der kontinuierlich weiterentwickelt und aktualisiert wird, sind vielfältige Herausforderungen gebündelt. Zentrale Fragen nach einem gemeinsamen Zusammenleben im Jahr 2030 und darüber hinaus sind zu beantworten: Wie kann und soll sich Dahme-Spreewald weiterentwickeln? Was ist für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises dabei am wichtigsten? Welchen Stellenwert haben Arbeit und Familie, Freizeit und Natur, Bildung, Gesundheit, Sicherheit und Mobilität? Die Kreisverwaltung hat nach einem Kreistagsbeschluss das Unternehmen B.B.S.M. Brandenburgische Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH mit der Ausfertigung des Leitbild-Konzepts beauftragt.

Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Erarbeitung von LDS 2030+ als informelles Planungsinstrument ist die Einbeziehung von öffentlichen Institutionen, Unternehmen, Sozial- und Kulturverbänden sowie Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen der Region. Nur so lässt sich sicherstellen, dass Wissen, Erfahrungen und kreative Ideen gebündelt, Interessen miteinander verknüpft und Synergien geschaffen werden. Dies erfolgt im Rahmen mehrerer Workshops, in denen die Kreisverwaltung und Kreistagsabgeordnete zusammen mit kommunalen Akteuren und externen Experten Ziele und Projektideen diskutieren und weiterentwickeln wollen. Aktuelle Termine und weitere Informationen sind ab sofort unter www.dahme-spreewald.info/de/lds2030 abrufbar.

Um die Region fit für die Zukunft zu machen, ist vor allem die Meinung der Bürgerinnen und Bürger gefragt. Je mehr Menschen an der Entwicklung von LDS 2030+ beteiligt sind, desto stärker und vielseitiger wird eine gemeinsame Vision für einen lebenswerten Landkreis Dahme-Spreewald. Im derzeitigen Entstehungsprozess haben die Einwohner auf der LDS-Internetseite die Möglichkeit, ihre Ideen und Anregungen sowie Einschätzungen zur Kreisentwicklung über einen kurzen Online-Bürgerfragebogen mitzuteilen (https://lamapoll.de/Buerger_KreisentwicklungskonzeptLDS). Rückfragen können an das Dezernat für Kreisentwicklung, Wirtschaft, Finanzen und Sicherheit unter Telefon: 03546 20-1003 oder E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerichtet werden.

Landrat Stephan Loge: „Wir werden viel Zeit investieren, um Ideen zu sammeln, Diskussionen zu führen, Vorschlägen zu folgen und Hinweise der Bürgerinnen und Bürger aufzunehmen. Ich hoffe, dass die Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft auf ein großes Interesse bei den Menschen im Landkreis stoßen wird. Nur wenn alle sich mit einbringen, kann der Kreisentwicklungsprozess erfolgreich sein.“ Regionen und Landkreise stünden vor der Herausforderung, für Bürgerinnen und Bürger weiter attraktiv zu bleiben, sagt Loge: „Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft gestalten!

Das Kreisentwicklungskonzept soll im ersten Quartal 2020 fertiggestellt und im Kreistag beschlossen werden. Dabei gilt es in einem ersten Schritt, Stärken, Schwächen, Möglichkeiten und Risiken der derzeitigen Entwicklung zu identifizieren. Darauf aufbauend soll ein Leitbild für die Zukunft entwickelt werden, aus dem konkrete Maßnahmen abgeleitet und Strategien für ihre Umsetzung formuliert werden. LDS 2030+ beleuchtet ein breites Spektrum an Themen, wie wirtschaftliche und demografische Entwicklung, Wohnen und Umwelt. Die vielfältigen Herausforderungen konzentrieren sich darauf, wie Standortvorteile und somit Arbeitsplätze geschaffen beziehungsweise erhalten werden und soziale, kulturelle und touristische Angebote bedarfsgerecht weiterentwickelt werden können. In diesem Zusammenhang gilt es auch, europäische sowie bundes- und landespolitische Zielsetzungen zu berücksichtigen.

 

Foto: Landkreis Dahme-Spreewald

pm/red

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