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Dahme Spreewald Dienstag, 27 November 2018 von Redaktion

Tödlicher Zugunfall in Lübben

Tödlicher Zugunfall in Lübben

Die Polizei wurde am Montag kurz vor 14:30 Uhr zum Bahnübergang Hainmühlenweg in Lübben gerufen, da dort kurz zuvor ein Triebwagenzug mit einer zunächst unbekannten Person zusammengestoßen war, die dabei tödliche Verletzungen davontrug. Bisherigen Erkenntnissen zufolge war ein 55-jähriger Mann unvermittelt ins Gleisbett getreten, so dass der Zugführer die Kollision trotz sofortiger Notbremsung nicht mehr verhindern konnte. Im Ergebnis der umgehend eingeleiteten Ermittlungen kann eine Einwirkung Dritter am Tod des Mannes ausgeschlossen werden, vielmehr ist von einem Suizid auszugehen. 

Fahrgäste befanden sich zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes nicht im Zug, der Triebwagenführer und sein Beifahrer blieben äußerlich unverletzt. Der Bahnverkehr, der zur Absicherung der polizeilichen Maßnahmen gestoppt worden war, wurde 18:00 Uhr wieder frei gegeben.

Wenn Sie sich in einer verzweifelten Lage befinden, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge ( www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufgezeigt haben.

Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald:

Lübben: Auf Höhe eines Discounters an der Postbautenstraße war es am Montag gegen 16:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein TOYOTA-Kleinwagen gegen einen PKW FORD gestoßen war. Verletzt wurde dabei niemand und beide Autos blieben bei etwa 1.000 Euro Sachschaden fahrbereit.

Luckau: Für zwei Autofahrer endeten ihre Touren am Montagabend mit einem unfreiwilligen Besuch des Krankenhauses, da sie in Duben bei Verkehrskontrollen positiv auf Drogen getestet worden waren. Gegen 18:00 Uhr war es der 33-jährige Fahrer eines MERCEDES-Transporters, bei dem der Vortest auf einen Kokainkonsum hinwies, während bei einem 29-jährigen SKODA-Fahrer um 19:30 Uhr eine positive Reaktion auf Cannabisprodukte vorlag. In beiden Fällen wurden die entsprechenden Verfahren eingeleitet, die nun die Kriminalpolizei bearbeitet.

Lieberose, Lübben: Für drei Autofahrer begann der Dienstagmorgen mit Verkehrsunfallaufnahmen, da ihnen Rehe vor die Fahrzeuge gelaufen waren. Gegen 05:45 Uhr wurde die Kollision eines MERCEDES-LKW mit einem Reh am Hollbrunn in Lieberose gemeldet. Kurz nach 07:00 Uhr erwischte es einen PKW VW auf der Landstraße zwischen Briesensee und Klein Leine. Nur eine Stunde später war es ein PKW RENAULT, der zwischen Radensdorf und Briesensee bei dem Zusammenstoß mit einem Reh beschädigt wurde. Die Sachschäden an den weiter betriebsbereiten Fahrzeugen lagen zwischen einigen hundert bis 2.000 Euro, Personen wurden nicht verletzt.

A13 bei Duben: Auf der A 13 in Fahrtrichtung Dresden ereignete sich am Dienstagmorgen ein Verkehrsunfall im Baustellenbereich, wie der Polizei kurz vor 08:00 Uhr gemeldet wurde. Beim Spurwechsel hatte ein PKW DACIA einen PORSCHE gerammt, so dass ins Protokoll Sachschäden im Umfang von geschätzten 3.500 Euro aufzunehmen waren. Die Insassen blieben unverletzt und beide Autos fahrbereit. Die Sperrung der Autobahn zur Absicherung der Unfallstelle wurde um 09:15 Uhr wieder aufgehoben.

Schulzendorf: Kurz vor 14:00 Uhr wurde die Polizei am Montag zu einem Verkehrsunfall gerufen, der sich an der Ecke der Ernst-Thälmann- zur Richard-Israel-Straße ereignet hatte. Bei dem Zusammenstoß eines PKW OPEL mit einem VW blieben die Insassen unverletzt und beide Autos bei einem geschätzten Schaden von annähernd 2.000 Euro fahrbereit.

 Zeuthen: Ein Auffahrunfall an der Ecke des Forstweges zur Miersdorfer Chaussee wurde der Polizei am Montag gegen 15:45 Uhr gemeldet. Bei dem Zusammenstoß eines PKW VW mit einem AUDI verletzte sich offensichtlich niemand. Die Sachschäden summierten sich auf rund 2.000 Euro.

A113 bei Schönefeld: Zwischen dem Waltersdorfer Dreieck und dem Schönefelder Kreuz ereignete sich am Montag ein Verkehrsunfall, über den die Polizei um 15:30 Uhr informiert wurde. Ein FORD-Transporter war auf einen PKW RENAULT aufgefahren, was rund 6.000 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Verletzt wurde dabei offensichtlich niemand und trotz der Beschädigungen konnten beide Fahrzeuge nach der Unfallaufnahme aus eigener Kraft ihre Tour fortsetzen.

A10 bei Schönefeld: Eine Unaufmerksamkeit beim Spurwechsel wurde für den Fahrer eines PKW FIAT am Montagabend mit rund 5.000 Euro Sachschaden relativ teuer. Kurz nach 19:00 Uhr war der Polizei gemeldet worden, dass es zwischen dem Schönefelder Kreuz und Königs Wusterhausen zur Kollision des PKW mit einem SCANIA-Sattelzug gekommen war. Verletzt wurde dabei niemand, aber der Kleinwagen war nach dem Crash ein Fall für den Abschleppdienst.

Waltersdorf: Unbekannte entwendeten am Montag die seitlichen Zusatzblinker eines Am Rondell abgestellten BMW MINI. Gegen 15:00 Uhr wurde die Polizei über den Diebstahl informiert, der Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro.

Waltersdorf: Am Rondell ereignete sich am Montagnachmittag gegen 17:00 Uhr ein Auffahrunfall. Ein MERCEDES-Transporter fuhr auf einen PKW VOLVO auf, so dass ein Schaden von zirka 1.000 Euro zu verzeichnen war.

Schönefeld: Gegen 08:20 Uhr am Dienstagmorgen kollidierte ein PKW TOYOTA in der Messestraße mit dem Zaun des Messegeländes. Die 30-jährige Fahrerin kam mit ihrem Auto von der Fahrbahn ab und stieß in der Folge gegen die Absperrung. Sie verletzte sich und musste medizinisch in einem Krankenhaus versorgt werden. Die Höhe des verursachten Schadens bezifferte sich auf rund 15.000 Euro, der TOYOTA war nicht mehr fahrbereit.

Landkreis Dahme-Spreewald: Die Kriminalpolizei im Dahme-Spreewald-Kreis sucht wieder die Eigentümer von sichergestellten Fahrrädern. Am Samstag, dem 27.10.2018, hatten Polizeibeamte zwei Täter auf frischer Tat am Bahnhof Königs Wusterhausen gestellt. Die Diebe hatten bereits das Schloss eines Damenfahrrades gewaltsam geöffnet. Das Rad (Bild Fahrrad 01) wurde daher sichergestellt. Bisher hat sich der Eigentümer jedoch nicht bei der Polizei gemeldet. Am Dienstag, den 13.11.2018, stellten Polizeibeamte wiederum Fahrraddiebe am Bahnhof Friedersdorf. Hierbei wurde ein weißes Damen-Tourenrad (Bild Fahrrad 02) sichergestellt, dessen Eigentümerin bisher unbekannt ist. In Zeesen wurde am Dienstag, den 20.11.2018, ein Fahrrad mit Anhänger (Bild Fahrrad 03) aufgefunden. Auch dieses Rad stammt vermutlich aus einem Diebstahl, der Eigentümer hat diesen jedoch bislang nicht bei der Polizei angezeigt. Wer sein Zweirad wiederkennt, wendet sich bitte an die Polizeiinspektion Dahme-Spreewald unter der Telefonnummer 03375 270 1125 oder die Internetwache der Brandenburger Polizei unter www.polizei.brandenburg.de/onlineservice/hinweis-geben.

 

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