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Cottbus Samstag, 18 September 2021 von Redaktion

Cottbus: DFB-Frauen mit souveränen 7:0 Sieg im Stadion der Freundschaft

Cottbus: DFB-Frauen mit souveränen 7:0 Sieg im Stadion der Freundschaft

Die deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen war am Samstag im Cottbuser Stadion der Freundschaft zu Gast. Die 1.534 Besucherinnen und Besucher sahen einen kurzweiligen und unterhaltsamen Auftritt der DFB-Frauen rund um Bundestrainerin Voss-Tecklenburg. Der dominante Auftritt der Deutschen endete mit einem klaren 7:0 WM-Qualifikations-Auftaktsieg gegen Bulgarien.  

Gelungener Auftakt in die WM-Qualifikation

Die deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen empfing am 18. September nach langer Abstinenz vom Cottbuser Stadion der Freundschaft die Gästemannschaft aus Bulgarien. Schiedsrichterin Ivana Projkovksa leitete das WM-Qualifikationsspiel, bei dem die Deutschen direkt die Spielkontrolle übernahmen.

Nach einer Flanke von Hendrich lag Lea Schüller der Führungstreffer bereits in der 11. Spielminute auf dem Kopf, der Ball ging aber knapp über das Tor – zusätzlich hob die Linienrichterin die Fahne zur Abseitsstellung. Sieben Minuten später sahen die 1.534 Zuschauer im Stadion die beinahe exakt gleiche Situation: Hendrich mit der Flanke auf Schüller – der Ball liegt diesmal zwar im Tor, allerdings entscheidet das Schiedsrichterinnengespann wieder auf Abseits.

In der 22. Minute war es dann aber so weit, Hendrich flankte erneut von rechts auf Schüller, die Mittelstürmerin versenkte die Hereingabe im dritten Anlauf zum regulären 1:0 Führungstreffer für die Deutschen. Die Spielerinnen der Bundestrainerin Voss-Tecklenburg blieben danach direkt im Angriffsmodus: In der 24. Spielminute erhöhte Lena Magull mit einem Rechtsschuss aus knapp 16 Metern zur 2:0 Führung. Vorher hatten sich die Bulgarinnen schwergetan, den Ball aus dem eigenen Strafraum zu klären. Auch danach zogen sich die Deutschen nicht zurück und drückten die Gäste in die Defensive. In der 33. Minute schnürte Magull den Doppelpack: Auch hier bekamen die Bulgaren den Ball nicht aus dem Strafraum geklärt, Sydney Lohmann lieferte hier die Vorlage. Die Partie entspannte sich danach etwas, die Deutschen waren aber zu jeder Zeit die klar stärke Mannschaft und erarbeiteten sich bis zum Halbzeitpfiff lange Ballbesitzphasen.

Zur zweiten Halbzeit wechselte Bundestrainer Voss-Tecklenburg dreimal aus: Etwas überraschend kam Linda Dallmann für Doppeltorschützin Lina Magull. Jule Brand ersetzte Lohmann und Jana Feldkamp betrat für Lena Sophie Oberdorf die Partie.

Die zweiten 45 Minuten begannen so, wie die ersten aufgehört hatten: Die druckvollen Deutschen begannen erneut mit viel Ballbesitz und einigen Torchancen, die jedoch alle nicht zwingend genug waren. Bei noch 30 Minuten zu gehen waren die Bulgarinnen mit 3:0 noch gut bedient, immer wieder fand der Ball seinen Weg in den bulgarischen Strafraum. Der Kopfball von Lea Schüller in der 60. Minute ging nur knapp am Tor der Gäste vorbei. Der deutschen Elf fehlte über weite Strecken der zweiten Halbzeit die letzte Konsequenz. In der 65. Spielminute wechselte die Bundestrainerin noch einmal aus: Tabea Waßmuth betrat den Platz für Svenja Huth. Kurz darauf erhöhte Kathrin Hendrich nach der Vorlage von Dallmann in der 67. Minute auf das langerkämpfte 4:0. Lea Schüller verwandelte in der 72. Minute einen Eckstoß zum 5:0. Anschließend wechselten die Deutschen ein letztes Mal: Lena Lattwein kam für die starke Kathrin Hendrich in die Partie. Die eingewechselte Tabea Waßmuth hielt in der 76. Minute den Fuß in die Hereingabe von Sjoeke Nüsken und erhöhte so auf 6:0. Den sichtlich überforderten Bulgarinnen gelang offensiv gar nichts mehr, die DFB-Mannschaft drückte weiterhin in den Strafraum der Gäste und hatte die Partie vollkommen unter Kontrolle. In der 82. Spielminute erhöhte Linda Dallmann auf das 7:0 Endergebnis. Feldkamp sah in der Schlussphase für ein taktisches Foul noch die gelbe Karte.

Die Deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen startet damit sicherlich zur Freude der Bundestrainerin, mit einem dominanten Sieg in die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2023 in Australien und Neuseeland. Weiter geht es für das Team am Dienstag in Chemnitz gegen Serbien.

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