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Cottbus Sonntag, 20 Dezember 2020 von Redaktion / Redaktion

Corona Cottbus: Bundeswehr unterstützt Gesundheitsamt. 35 Neuinfektionen

Corona Cottbus: Bundeswehr unterstützt Gesundheitsamt. 35 Neuinfektionen

Aufgrund der ansteigenden Corona-Fallzahlen in Cottbus unterstützt die Bundeswehr aktuell das Cottbuser Gesundheitsamt. Insgesamt sind ca. 25 Soldaten im Einsatz. Das teilte die Stadt Cottbus mit. Weiterhin musste die Polizei gestern eine als "Schweigemarsch" angemeldete Veranstaltung unterbinden, bei der sich bis zu 60 Personen eingefunden hatten. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen hat sich innerhalb eines Tages in Cottbus um 35 erhöht. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 389. 

Die Stadt Cottbus teilte dazu mit: 

Die Zahl der labordiagnostisch bestätigten Covid-19-Infektionen in Cottbus ist auf kumuliert 2.127 gestiegen. Das sind 35 positive Testergebnisse mehr als am Vortag. Aktuell infiziert sind labordiagnostisch bestätigt 1211 Personen.

Die 7-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Fälle binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner – liegt aktuell bei 389. Als genesen eingestuft sind derzeit 851 Personen. 65 Personen, die vorerkrankt und positiv getestet worden waren, sind verstorben.

Insgesamt ist für 3.790 Personen die häusliche Quarantäne angeordnet (alle Angaben: Stand 20.12.2020, 10:00 Uhr).

Derzeit werden im Carl-Thiem-Klinikum 56 Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind, stationär behandelt, davon 17 auf der Intensivstation.

Bundeswehr unterstützt Cottbus

Die Bundeswehr unterstützt das Gesundheitsamt Cottbus durch flexiblen Einsatz von Kräften. Am Sonnabend sind 7 Soldatinnen und Soldaten angesichts der hohen Fallzahlen aus der Wochenend-Freizeit wieder zum Dienst beordert worden. Verwaltungsstab und Amtsärztin danken sehr herzlich der Bundeswehr für diese dringend benötigte Hilfe. Insgesamt sind ca. 25 Soldatinnen und Soldaten für das Gesundheitsamt im Einsatz.

Polizei unterbindet „Schweigemarsch“

Die Polizei hat in Cottbus eine als „Schweigemarsch“ angemeldete, allerdings untersagte Veranstaltung unterbunden. Trotz des Verbots angesichts der anhaltend hohen Inzidenz in der Stadt hatten sich dazu ca. 60 Personen eingefunden. Gegen 29 Personen wurden wegen Regelverstößen wie das Verweigern einer Mund-Nasen-Bedeckung, Verfahren eingeleitet, die nunmehr vom Gesundheits- und vom Ordnungsamt der Stadt bearbeitet werden müssen. Gleiches gilt für eine Gruppe von acht Personen, die einen Sportplatz in Sachsendorf unter Verstoß gegen die Regelungen aus der Eindämmungsverordnung nutzte.

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Red. / Presseinfo 

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