Cottbus Samstag, 26 Oktober 2019 von Redaktion

Grundstein für Cottbuser Gründerzentrum gelegt

Am 25.10.2019 wurde am Zentralcampus der BTU Cottbus-Senftenberg der Grundstein für das neue Cottbuser Gründungszentrum gelegt. Insgesamt sollen bis zur Eröffnung im Mai 2021 15 Millionen Euro in den Bau investiert werden, der selbst mit Innovationen im Klima- und Heizungsbereich sowie der Raumaufteilung aufwartet. Die Gebäudewirtschaft Cottbus erschafft auf etwa 5.000 m² Platz für BTU nahe Techgründungen aber auch alle anderen Existenzgründer, die in modernem Umfeld ihre Ideen reifen lassen wollen. Den Betrieb des Gründerzentrums sollen die Wirtschaftsförderung Cottbus und der Gründerservice der BTU Cottbus-Senftenberg sicherstellten. 

Im Videointerview beantworten GWC-Geschäftsführer Torsten Kunze, die amtierende BTU-Präsidentin Christiane Hipp und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach Fragen zum neuen Gründerzentrum.

Das brandenburgische Wirtschaftsministerium unterstützt das Gründerzentrum mit 10,7 Millionen Euro aus Infrastrukturmitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). In dem Neubau werden zum einen günstige Büroflächen für StartUps geschaffen, zum anderen wird dort ein Zentrum für die Wirtschaftsförderung in Cottbus und der Region entstehen. Das Projekt ist in Umsetzung des Standortentwicklungskonzeptes für den Regionalen Wachstumskern Cottbus entwickelt worden. Es ist Bestandteil des regionalen Entwicklungskonzeptes Cottbus-Guben-Forst. Die Errichtung des „Regionalen Cottbuser Gründungszentrums am Campus“ (RCGC) wurde notwendig, weil die Kapazitäten des bereits vorhandenen kleinen Technologie- und Forschungszentrums am Gewerbegebiet TIP nahezu ausgeschöpft sind. 

Der Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg Jörg Steinbach war vor Ort. Er initiierte das Projekt noch als damaliger Präsident der BTU Cottbus-Senftenberg. Er sagte: „Das neue Gründungszentrum wird als Verbindungsanker zwischen Wissenschaft und Wirtschaft einen wichtigen Beitrag zur Strukturentwicklung in der Lausitz leisten. Ich bin überzeugt, dass hier zahlreiche innovative Projekte und Produkte entstehen werden. Die BTU hat ein hohes Gründungspotenzial. Im neuen Zentrum wird genügend Platz zur Verfügung stehen, so dass sich StartUps gleich in unmittelbarer Nähe zur Universität ansiedeln können. Das ist wichtig. Denn wir wollen, dass die jungen Leute, die an der BTU gut ausgebildet worden sind, in der Region bleiben und mit ihrem Wissen die Region weiter voranbringen. Die guten Konditionen im Zentrum werden dazu beitragen, dass Absolventen ihr StartUp hier gründen und neue Arbeitsplätze in der Lausitz schaffen“.

Das Gebäude selbst wird modular aufgebaut, so dass sich ändernde Raumbedarfe schnell umgesetzt werden können, ohne dass ganze Büros umziehen müssen. Weiterhin ist die klimatische Kälte- und Wärmeversorgung bereits in den Deckenelementen der Etagen verbaut und erfolgt über eine Brennstoffzelle, die von der BTU selbst stammt.

Im Mai 2021 soll das Gebäude fertig sein und die ersten Mieter in den CoWorking-Space einziehen.

 

 

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