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Cottbus Mittwoch, 13 Juni 2018 von Redaktion

Durchsuchungen nach Auseinandersetzungen in Cottbus. OB Kelch verurteilt Gewalt

Durchsuchungen nach Auseinandersetzungen in Cottbus. OB Kelch verurteilt Gewalt

Nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen am Dienstagabend (12.06.2018) zwischen tschetschenischen und afghanischen Männergruppen in Cottbus, der 26 Festnahmen folgten, durchsuchte die Polizei am Mittwochnachmittag mit einem Großaufgebot das Asylbewerberheim in der Hegelstraße nach Waffen und gefährlichen Gegenständen.

Oberbürgermeister Holger Kelch hat auf die Vorfälle in der Nacht zum Mittwoch reagiert: „Eine derartige Eskalation der Gewalt ist nicht hinnehmbar, gerade nicht von Menschen, die angeben, vor Gewalt in ihrer Heimat bei uns in der Stadt Schutz zu suchen. Wenn Gespräche und klare Ansagen nichts nutzen, dann muss konsequent und rechtsstaatlich gestützt abgeschoben werden.“ Durch gewalttätige Attacken werde der Prozess der Beruhigung, der in Cottbus eingeleitet worden ist, ad absurdum geführt. Kelch: „Wir werden gemeinsam mit der Polizei alles tun, dass Ordnung und Sicherheit in der Stadt gewährleistet bleiben. Es kann auch nicht angehen, dass die Cottbuserinnen und Cottbuser ständig ausbaden müssen, was in der großen Politik nicht geregelt worden ist und teilweise bis heute offenbar nicht ausreichend wahrgenommen wird.“  

Kelch dankte der Polizei für ihren umfangreichen und konsequenten Einsatz in der Nacht zum Mittwoch und am Mittwoch sowohl in Sachsendorf als auch in der Innenstadt.  

Kelch: „Wir werden dennoch und gerade trotz dieser Auseinandersetzungen den sachlichen Dialogprozess und das Bürgergespräch in den Stadtteilen weiterführen.“ Am kommenden Dienstag folgt die Veranstaltung in Sandow (19.06.2018, 18.30 Uhr, Carl-Blechen-Grundschule).

Ein Polizeisprecher der Polizeidirektion Süd kündigte an, dass die Polizei alles tun wird, damit diese Dinge nicht wieder im Stadtgebiet geschehen und die Taten schnellstmöglich aufgeklärt werden.

 

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