Nach dem 2:0 Sieg gegen Duisburg beim Tabellensechsten Stuttgarter Kickers nachsetzen. Das war das Ziel von Krämer, dann purzelte es eine schlechte Nachricht nach der anderen. Mattuschka fällt mit Viruserkrankung aus, Makarenko und Ledgerwood mussten das Training abbrechen. Damit ist das Mittelfeld der Lausitzer schneller wieder ausgedünnt als es zu wünschen wäre. Der Trainer zeigte sich durchaus genervt von den ständigen Wechselspielchen in der ersten Elf. „Ich würde mir wünschen, mal drei, vier Wochen mit allen Spielern und der besten Mannschaft trainieren und dann auch spielen zu können. Aber das ist wohl ein frommer Wunsch, der nicht in Erfüllung.“ Doch damit nicht genug, Holz und Zeitz plagen sich mit muskulären Problemen, wollen aber auf die Zähne beissen, es gibt auch kaum Alternativen für das FCE-Zentrum.
Die Verletzungsprobleme bringen die Taktiktafel in den Mittelpunkt, 4-4-2 oder 4-3-3? Da wartet Krämer auf das Zeichen von Marco Holz. Perdedaj und Elsner wären eine Alternative fürs Mittelfeld, Berger könnte hinten rechts verteidigen.
Das Spiel bei den Kickers in Reutlingen wird mit den Umstellungen indes nicht leichter. Die Stuttgarter sind das beste Heimteam der Liga, sechs der sieben Spiele haben sie gewonnen. Die 1:5 Klatsche bei Stuttgart II in der letzten Woche ist ein Rückschlag, aber die kennt Energie ja bereits auch schon (0:3 bei Fortuna Köln im letzten Auswärtsspiel). Sportdirektor Michael Zeyer sagt: „Natürlich kann es Rückschläge geben. Aber wenn wir unseren Weg konsequent verfolgen, wird der Aufstieg irgendwann automatisch damit verbunden sein.“ Krämers Einschätzung ist auch von Respekt geprägt: „Spielerisch sind sie die beste Mannschaft der Liga“. Drei Punkte will er dennoch mitnehmen.
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