Der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Martin Gorholt, überreichte am 29. August in Branitz einen Fördermittelbescheid für die erste Etappe zu einer neuen Dauerausstellung im Branitzer Besucherzentrum. Im Mittelpunkt des Ausstellungskonzeptes mit dem Titel „Meister der Landschaft“ stehen dabei Fürst Pückler und Carl Blechen. Beide sind Zeitgenossen und gehören zu den wichtigsten Protagonisten des jeweiligen Genres. Für den Stiftungsratsvorsitzenden und Oberbürgermeister der Stadt Cottbus, Frank Szymanski, unterstreicht die Förderung mit insgesamt rund 175.000 Euro den Stellenwert des Gesamtkunstwerkes Branitzer Park. Das ist der Startschuss für eine innovative Ausstellung, die deutschlandweit erstmalig Landschaftsgärtnerei und Landschaftsmalerei miteinander verbindet, freute sich Gert Streidt, Direktor der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz.
Die beiden „Meister der Landschaft“, die sich nie direkt begegnet sind, sollen in der multimedialen Ausstellung miteinander in einen Dialog über die gemeinsamen künstlerischen Prinzipien von Malerei und Gartenkunst treten.
Die Kunst beider ist eng mit Cottbus verbunden und spiegelt sich im realen Umfeld des Gesamtkunstwerkes Branitzer Park wider. Hier kann die „Sehnsucht nach Schönheit“, so der Untertitel der Ausstellung, im besten Sinn erlebt werden. Die Ausstellung schlägt auch eine Brücke ins heutige Cottbus und bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Kulturellen Bildung. Ohne die Unterstützung der Landesregierung, betonte Gert Streidt, könnte dieses Projekt nicht verwirklicht werden.
Quelle: Stiftung Fürst-Pückler-Museum






