Am Sonntag empfingen die Cottbus Crayfish die Huskies aus Hamburg und bei strahlendem Sonnenschein gingen die Gastgeber unbeeindruckt und schnell mit 3 Punkten in Führung. Zwar antworteten die Hamburger schnell und punkteten auch entschiedener zur 3:7 Führung, aber es war nicht annähernd das dominierende Team, welches das Hinspiel befürchten ließ. Nach einem kurzen zweiten Viertel stand es zur Halbzeit 10:13 für die Gäste und der Ausgang war noch völlig offen.
Nach dem Wiederanpfiff folgte ein, von den Punkten her, ausgeglichenes Viertel zum 17:20 für Hamburg, aber es zeigt sich, dass die Cottbuser sich mehr als einmal selbst im Wege standen. Unnötige Strafen und erschreckende Abschlussschwächen ließen böses ahnen. Und im letzten Viertel dann zogen die Huskies, trotz großartiger Gegenwehr und immer wieder Hoffnung machender Einzelaktionen auf Cottbuser Seite, uneinholbar zum Endstand von 20:36 davon davon. Viel zu oft entfernten die ausgesprochenen Strafen die Angriffsreihen der Cottbuser immer weiter vom jeweils erlösenden neuen ersten Versuch.
In Zukunft müssen die herausgearbeiteten Chancen ganz einfach zielstrebiger genutzt werden. Es dürfen nicht ärgerliche Fehler Einzelner die großartige Leistung eines gesamten Spielzugs zu Nichte machen! Nach der Analyse von Cheftrainer Jörg Steudtner standen sich an diesem Tag zwei gleich starke Mannschaften gegenüber, von denen die eine nur vom Pech verfolgt war. Und er sieht eindeutigen Bedarf, die Umsetzung der erarbeiteten Chancen in zählbare Erfolge kurz vor der gegnerischen Endzone zu verbessern. So eine Abschlussschwäche ist zumindest etwas, das man offensiv angehen und abstellen kann, ohne an Glück glauben zu müssen.
Nächste Woche geht es gegen den aktuellen Tabellenzweiten, die Jets aus Troisdorf und da wird es keine Frage von Glück oder Pech sein, wer den Platz siegreich verlässt. Sondern es wird ein Kampf Mann gegen Mann. Und die Männer, die zuerst zu einem Team zusammenwachsen und ihre Kräfte am besten zum Wohle Aller bündeln, werden siegreich vom Platz gehen.
Quelle: Cottbus Crayfish



