Vier Lausitzer Unternehmer unterstützen stellvertretend für viele andere in der Cottbuser Mittelstandsvereinigung das Volksbegehren „Hochschulen erhalten“. Lothar Parnitzke, der Geschäftsführer von Kunella Feinkost, Ulf Klatte, der eine Wirtschaftskanzlei betreibt, Andreas Walther, der 60 Menschen in einer Wasser- und Rohrleitungsbaufirma Arbeit gibt und Joachim Käks von Bautec Cottbus (v.l.n.r.) setzen sich für den Erhalt der Lausitzer Hochschulen ein.
„Auch wenn wir als Cottbuser natürlich gerade mit dem engagierten Kampf der BTU sympathisieren, geht es uns aus Sicht der lokalen Wirtschaft auch um den Erhalt der Hochschule Lausitz. Beide Einrichtungen sind wichtig für unsere Region. Die Geschäftstreibenden in unserer Stadt sollten sich fragen, wer die vielen jungen Leute sind, die bei ihnen T-Shirts kaufen oder Kaffee trinken kommen. Wenn die Universität Schaden nimmt und weniger Studenten von außerhalb anzieht, geht auch die Kaufkraft in Cottbus zurück. Das hieße sinkende Umsätze, sinkendes Steueraufkommen, weniger Arbeitsplätze.
Die größeren Betriebe in der Lausitz hingegen arbeiten seit Jahren erfolgreich mit der Hochschule zusammen, denn hier werden genau die Fachkräfte ausgebildet die bei hiesigen Firmen benötigt werden. Viele Experten warnen davor, dass bei Zusammenlegungen von Unis mit FHs der Fachhochschulflügel mittelfristig abstirbt. Sollte dies so eintreffen, wäre der daraus entstehende Fachkräftemangel eine immense Schwächung des Wirtschaftsstandortes Lausitz. Wenn die großen Firmen dann anderenorts planen, wird auch der lokal verwurzelte Mittelstand weniger Aufträge bekommen und das heißt am Ende wieder sinkende Steuereinnahmen und Stellenabbau. Die Lausitz braucht BTU Cottbus und Hochschule Lausitz, noch 5 Tage bis zum Start des Volksbegehrens.“
Quelle: Volksbegehren „Hochschulen erhalten“
Foto: Volksbegehren „Hochschulen erhelten“






