Infrastrukturministerium fördert Projekt für mehr Sicherheit der Jüngsten im Straßenverkehr. Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider übergab in Potsdam die ersten Babyschalen an Kliniken aus Cottbus, Eberswalde, Eisenhüttenstadt, und Brandenburg.
Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider: „Jedes Unfallopfer, insbesondere jedes Kind, ist eines zuviel. Mit unserer Verkehrssicherheitskampagne „Lieber sicher.Lieber leben.“ haben wir bereits die verschiedensten Projekte zur Erhöhung der Verkehrssicherheit angestoßen. Der Verleih von Babyschalen unmittelbar nach der Geburt eines Kindes ist ein weiterer Mosaikstein.“
Das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung hat im Rahmen der Verkehrssicherheitarbeit gemeinsam mit dem Landesgesundheitsamt, dem Verband der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und vier Krankenhäusern des Landes Brandenburg das Projekt „Verleih von Babyschalen“ sofort nach der Geburt entwickelt. Das Infrastrukturministerium hat 8.000 Euro bereitgestellt. Damit wurden 70 Babyautokindersitze beschafft.
Unglück, Schicksal, Leichtsinn…. mit diesen Worten werden Unfälle von Kindern umschrieben. Mit dem Projekt der Babyschalenausleihe an Eltern schon im Krankenhaus sollen die Risikofaktoren wie Beanspruchung der Eltern durch das Neugeborene, schon vor dem ersten Transport deutlich gemacht werden. Durch die direkte Ausleihe nach der Geburt können gezielt viele junge Eltern angesprochen werden. Insbesondere Eltern in schwierigen sozialen Verhältnissen, die sich vielleicht keine sicheren Babytransportmöglichkeiten zulegen, können hier unterstützt werden.
Das Projekt verfolgt einen altersübergreifenden Ansatz. Einerseits wird ein direkter Sicherheitsgewinn für die Babys erreicht und andererseits werden auch die jungen Eltern für die Verkehrssicherheit ihrer Kinder sensibilisiert. Die Babyschale kann von den Eltern benutzt werden bis das Kind 9 kg wiegt. Die Ausleihe ist für die Eltern kostenlos, es wird lediglich eine Reinigungspauschale erhoben.
Die mit dem Projekt gesammelten Erfahrungen können dann nach der Evaluation auf das Land übertragen werden. Die erste Projektphase dauert etwa ein Jahr.
Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung
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