Brandenburg Freitag, 22 Mai 2020 von Redaktion

Hebammenausbildung künftig an Hochschulen

Hebammenausbildung künftig an Hochschulen

In Deutschland wird gegenwärtig die Ausbildung von Hebammen und Entbindungspflegern akademisiert, d. h. es werden duale Bachelor-Studiengänge an Hochschulen für diese Fachrichtung eingerichtet. Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg veröffentlicht in diesem Zusammenhang Daten zu Hebammen und Entbindungspflegern in Krankenhäusern sowie zu ihrer bisherigen Ausbildung in den Ausbildungsstätten des Gesundheitswesens. 2018 gab es an Brandenburger Krankenhäusern 196 fest angestellte und 44 Beleghebammen. Da sind 24 fest angestellte und 13 Beleghebammen weniger als 2017.

An Berliner Krankenhäusern gab es 464 fest angestellte und 52 Beleghebammen. Das ist ein Anstieg bei den fest angestellten um 13 und um 7 bei den Beleghebammen.

Mehr Hebammen in der Ausbildung

Am 1. Dezember 2019 befanden sich 70 Frauen in Brandenburger Ausbildungsstätten des Gesundheitswesens in der Ausbildung zur Hebamme, während es ein Jahr zuvor 49 waren. 14 Hebammen beendeten 2019 ihre Ausbildung erfolgreich. Alle Frauen hatten die deutsche Staatsbürgerschaft. Männer haben den Beruf des Entbindungspflegers derzeit weder in Brandenburg noch in Berlin für sich entdeckt.

Am 1. November 2019 wurden an Ausbildungsstätten des Gesundheitswesens in Berlin 283 Frauen zur Hebamme ausgebildet. Das ist ein Anstieg gegenüber 2018 um 20,9 Prozent (49 Azubis). 52 Hebammen absolvierten ihre Ausbildung erfolgreich, 2018 waren es 48 Frauen. Rund 10 Prozent der Auszubildenden hatten eine ausländische Staatsbürgerschaft.

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