Brandenburg Dienstag, 03 Dezember 2019 von [wp]

Was tun, wenn meine Katze Zahnstein hat

Was tun, wenn meine Katze Zahnstein hat

Bei gelblich-bräunlichen Zähnen einer Katze, handelt es sich in der Regel um Zahnstein. Diesen Zustand sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, da der Zahnstein der geliebten Katze unbehandelt zu Zahnfleischentzündungen und langfristig sogar zu einer Blutvergiftung führen kann.

Um sich hier Klarheit zu verschaffen, gibt es verschiedene Merkmale, an denen der Zahnstein erkannt werden kann. Je nachdem wie weit der Zahnstein fortgeschritten ist, gibt es folgende Anzeichen, die darauf hinweisen:

• gelblich-bräunliche Verfärbung

• Mundgeruch

• starkes Sabbern

• Zahnfleischentzündung

• Gewichtsverlust

Ist der Zahnstein an den Zähnen nicht gut sichtbar, deutet ein stark riechender Mundgeruch sehr oft auf Zahnstein hin. Weitere Symptome sind ein verändertes Fressverhalten. Bedingt durch ihr entzündetes Zahnfleisch verspürt die Katze beim Fressen Schmerzen und meidet daher sehr häufig Trockenfutter, was dann wiederum zu einem Gewichtsverlust führt.

Bei vielen Katzen ist auch eine vermehrte Speichelbildung möglich, was vor allem am Sabbern erkennbar ist.

Wird Zahnstein bei der Katze nicht ernst genommen, können Bakterien aus dem Maul der Katze ins Blut gelangen und zu einer Blutvergiftung (Sepsis) führen. Diese Gesundheitsbeeinträchtigung kann auch zu einer Herz-Muskel-Entzündung führen (weitere Infos auf https://hundkatz.de/)

Zahnstein bei einer Katze – was tun?

Wer seine Katze liebt, erkennt relativ schnell bei ihr eine Zahnsteinbildung. Wie aber der Katze den Zahnstein entfernen? Hier gilt grundsätzlich, den Zahnstein nicht selbst entfernen, sofern die Katze da überhaupt mitspielt, denn es wird ihr sicherlich Schmerzen bei der Entfernung bereiten.

Wird der Zahnstein bei seiner Katze erkannt, sollte zunächst ein Tierarzt aufgesucht werden. Dieser erkennt sofort, wie weit fortgeschritten der Zahnstein ist und welche Maßnahmen und Mittel hier jetzt notwendig sind.

Es gibt drei Möglichkeiten zur Zahnsteinentfernung:

• Ergänzungsfuttermittel gegen Zahnstein

• Gel oder eine Paste gegen Zahnstein (wird vom Zahnarzt verschrieben)

• unter Vollnarkose den Zahnstein von einem Tierarzt entfernen lassen

Ergänzungsfuttermittel

Hat sich der Zahnstein der Katze noch nicht so weit ausgebreitet, besteht nach dem Besuch beim Tierarzt die Möglichkeit, dieses Problem selbst mit einem Ergänzungsfuttermittel zu lösen. Das Mittel wird dann der Katze unter das Futter gemischt.

Jeder Katzenliebhaber mit einer eigenen Katze weiß, Katzen lieben es nicht, wenn der Versuch gestartet wird, ihr Maul zu öffnen. Die Folge ist eine Abwehrreaktion in Form von Kratzspuren, welche dann auf der Hand deutlich erkennbar sind. So gesehen ist das Ergänzungsmittel, um Zahnstein bei einer Katze zu entfernen optimal, da nicht extra das Maul der Katze geöffnet werden muss.

Gel und Paste gegen Zahnstein

Um den Zahnstein seiner Katze ohne Narkose zu entfernen, bieten Paste und Gel eine weitere Möglichkeit der Zahnsteinentfernung. Es gibt dafür frei erhältliche Pasten, besser ist jedoch, wenn die Paste vom Tierarzt verschrieben wird.

Was sicherlich der Katze keine Freude bereitet, ist die Tatsache, dass die Paste im Maul der Katze direkt auf die Zähne aufgetragen werden muss. Nicht selten endet diese Methode mit Kratzattacken. Bei eher aggressiven Katzen ist die

Zahnarztmethode unter Narkose sicherlich für beide die bessere Lösung.

Hinzu kommt, dass die Zahnsteinentfernung beim Tierarzt die beste Methode ist, um langfristig auch Folgeschäden wie Blutvergiftung und Zahnfleischentzündung zu vermeiden.

TIPP: Das A und O bei der Katzen-Zahnpflege ist ein gutes und hochwertiges Futter.

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