Landkreis
Brandenburg Donnerstag, 05 Juni 2008 von Helmut Fleischhauer

Koordinierungsstelle für Klimaplattform eingerichtet

Koordinierungsstelle für Klimaplattform eingerichtet

Die Geophysikerin Christine Bounama vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und der Geologe Markus Schwab vom GeoForschungsZentrum Potsdam übernehmen die Koordinierung der Brandenburger Forschungsplattform zum Klimawandel. Die „Klimaplattform“ wurde im vergangenen Jahr von Brandenburgs Forschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka initiiert.
Die Koordinierungsstelle im Wissenschaftspark Albert Einstein auf dem Potsdamer Telegrafenberg soll die Aktivitäten der beteiligten Forschungseinrichtungen untereinander abstimmen und ihre Vernetzung vertiefen.
Heute wurde der Internet-Auftritt der Forschungsplattform freigeschaltet. Auf der Plattform werden die beteiligten Einrichtungen und die wissenschaftlichen Schwerpunkte der eingerichteten Foren vorgestellt. Die Internetseite informiert zudem über die Koordinierungsstelle, Förderprogramme, Ausschreibungen und Kontaktmöglichkeiten. Interessierte neue Partner aus Forschung, Industrie oder Verwaltung sowie die nationale und internationale Öffentlichkeit können sich anhand des Webauftritts ein Bild von den Aktivitäten der Plattform machen.
Zur Klimaplattform gehören derzeit 17 Brandenburger und Berliner Forschungseinrichtungen und Hochschulen mit herausragender Expertise auf verschiedenen Gebieten, die inhaltlich zur Erforschung der Folgen des Klimawandels und zur Anpassung an die nicht mehr vermeidbaren Umweltveränderungen beitragen. Erklärtes Ziel der Forschungsplattform ist es, die besonderen Potenziale Brandenburgs für eine nachhaltige Entwicklung zu nutzen. Der Raum Brandenburg/ Berlin soll dabei als Modellregion für die Klimaforschung und die Anpassung an zukünftige Umweltveränderungen etabliert werden. Die außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Hochschulen werden in Forschung und Lehre und bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses eng zusammenarbeiten. Zudem soll die Einbindung der Wirtschaft, vor allem im Hinblick auf die Entwicklung von Spitzentechnologien, noch intensiver als bisher erfolgen.
Quelle: Ministerium f. Wissenschaft, Forschung und Kultur

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