Brandenburg Mittwoch, 19 März 2008 von Helmut Fleischhauer

Ostbrandenburg schaut hoffnungsvoll zur Sonne - Appel legt Grundstein für Solarfabrik „Sun Two“

Ostbrandenburg schaut hoffnungsvoll zur Sonne - Appel legt Grundstein für Solarfabrik „Sun Two“

„Der Solarboom in Ostbrandenburg geht weiter“, sagte der Chef der brandenburgischen Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Appel, heute bei der Grundsteinlegung der Solarfabrik „Sun Two“ in Fürstenwalde. Die Solarfabrik der Firma Odersun soll nach Fertigstellung die bereits seit knapp einem Jahr in Frankfurt (Oder) produzierende Schwesterfabrik „Sun One“ ergänzen, in der nach einer neuen Technologie Solarzellen im Dünnschichtverfahren gefertigt werden. Appel fasste die rasante Entwicklung der Solarenergie zwischen Oder und Spree in die Worte: „Zurecht schauen die Ostbrandenburger hoffnungsvoll zur Sonne.“
Für den Staatssekretär ist die Wahl von Fürstenwalde eine vorausblickende Unternehmensentscheidung: „Die Solarindustrie hat das Potenzial in der Region erkannt. Der Standort bietet erstklassige Voraussetzungen für Unternehmen. Fürstenwalde ist engagiert in der Ausbildung und Förderung junger Menschen, in der Fachkräftesicherung und ergreift seine Chancen als Regionaler Wachstumskern.“ Die neue Förderstrategie der Landesregierung erweise mit der heutigen Grundsteinlegung abermals ihre Wirksamkeit, so Appel.
„Kaum eine andere Branche hat in den vergangenen Jahren für so viel Erfolg im Land Brandenburg gesorgt wie die Photovoltaik“, ergänzte Appel. „Brandenburg liegt zusammen mit den anderen ostdeutschen Bundesländern im Aufwärtstrend.“ Dies belege eine aktuelle Erhebung des Bundesverbandes Solarwirtschaft, nach der sich im Jahr 2007 die Produktionskapazitäten für Solarzellen in Ostdeutschland verdoppelt haben. Sie überstiegen erstmals die Gigawatt-Marke. Damit stamme rund jede sechste produzierte Solarzelle aus Ostdeutschland. Für Appel gehört der Solarbereich in der gesamten Hauptstadtregion zu den innovativsten und wachstumsstärksten Branchen. Allein im Raum Frankfurt (Oder) würden rund 400 Millionen Euro in neue Produktionsanlagen investiert.
Quelle: Staatskanzlei
Bild: © wikipedia.org

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