Großziethen: Im Zuge der kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu einem Einbruch bittet die Polizei um Hinweise zur Identifizierung des Täters mit Hilfe eines Fotos der Überwachungseinrichtung. Am 22. September war ein Unbekannter in eine gewerbliche Einrichtung eingebrochen und hatte einen Sachschaden von mehreren hundert Euro verursacht, war aber dabei per Überwachungsvideo gefilmt worden. Er wird als 1,80 bis 1,90 Meter groß beschrieben und trug bei der Tat zeitweise eine Brille und eine helle Jogginghose, an deren Rückseite auf dem rechten Bein eine Aufschrift „SUPER…“ erkennbar ist. Weiterhin trug er einen hellen Kapuzenpullover und eine helle Jacke (vermutlich eine so genannte Bomberjacke).
In diesem Zusammenhang fragt die Polizei: Wer kann Hinweise zur Identität oder derzeitigem Aufenthaltsort des Unbekannten geben? Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen unter der Rufnummer 03375 2700 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Nutzen Sie auch das Internet unter www.polizei.brandenburg.de/
BAB 13 bei Groß Köris: Seit Samstagnachmittag laufen die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu einem schweren Verkehrsunfall, der sich kurz nach 15:00 Uhr zwischen den Anschlussstellen Groß Köris und Bestensee ereignet hatte. Aus zunächst unklarer Ursache war ein mit Leergut beladener MAN-Sattelzug zunächst nach links und in der Folge nach rechts aus der Fahrspur gekommen und hatte mit solcher Wucht die Schutzplanke durchschlagen, dass er erst im angrenzenden Graben zum Stillstand kam. Der 65-jährige Fahrer hatte dabei leichte Verletzungen erlitten, die im Krankenhaus medizinisch zu versorgen waren. Bei dem Unfall war der Tank der Sattelzugmaschine aufgerissen worden, so dass die Gefahr bestand, Dieselkraftstoff könnte im Erdreich versickern, was den Einsatz eines Feuerwehr-Gefahrgutzuges erforderte. Mittels Spezialtechnik musste der havarierte Zug nach der ersten Sicherung gehoben werden, was eine Sperrung bis in die später Abendstunden nach sich zog. Da im Rahmen der ersten medizinischen Versorgung Alkoholgeruch bei dem Fahrer wahrgenommen wurde, erfolgte ein Atemalkoholtest, der einen Messwert von 0,79 Promille anzeigte. Zur Sicherung gerichtsfester Beweise wurde die Blutprobe veranlasst. In Verbindung mit den Ausfallerscheinungen, die im Unfall mündeten, wurde deshalb ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, das bis zur Stunde andauert.
Lübben: Am Sonntagnachmittag wurde die Polizei zu einem Auffahrunfall gerufen, der sich auf der Frankfurter Straße auf Höhe der Tankstelle ereignet hatte. Gegen 14:45 Uhr war ein FORD-Kleinwagen auf einen PKW MERCEDES geprallt, was rund 3.000 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Verletzt wurde dabei niemand und trotz der Beschädigungen blieben beide Autos fahrbereit.
Wildau: An der Ecke der Birkenallee zur Freiheitsstraße ereignete sich Sonntagnachmittag gegen 15:00 Uhr ein Verkehrsunfall, der seine Ursache in der Missachtung der Vorfahrtsregelung hatte. Ein PKW SKODA war so heftig gegen einen MERCEDES geprallt, dass bei geschätzten 3.700 Euro Gesamtschaden ein Abschleppdienst für das Auto des Verursachers gerufen werden musste. Die Insassen beider PKW blieben unverletzt.
Eichwalde: Der Besitzer eines AUDI-Coupé rief am Sonntagnachmittag die Polizei zur Heinrich-Heine-Allee, da sein Auto offenbar im Tagesverlauf das Ziel von Dieben war. Aus dem Wageninneren waren Sitze, das Lenkrad, Navigations- und Hifi-Technik fachmännisch ausgebaut und gestohlen worden, so dass ihm ein Schaden von etwa 5.000 Euro entstand. Inzwischen hat die Kriminalpolizei weitere Ermittlungen in der Sache übernommen.
BAB 13 bei Bestensee: Kurz nach 17:30 Uhr wurde der Polizei am Sonntag ein Verkehrsunfall gemeldet, der sich zwischen den Anschlussstellen Groß Köris und Bestensee in Fahrtrichtung Berlin ereignet hatte. Aus bislang noch nicht abschließend geklärter Ursache war ein MAN-LKW nach rechts von der Straße abgekommen und im anliegenden Graben gelandet. Der 52-jährige Fahrer blieb unverletzt, der 7,5-Tonner musste jedoch mit erheblichem Schaden von einem Abschleppdienst gehoben werden. Zur Absicherung der Unfallstelle und der Fahrzeugbergung wurde zeitweilig eine Fahrspur gesperrt, so dass es bis 20:45 Uhr zu Verkehrsbehinderungen und einem Stau kam.
BAB 13 bei Staakow: Die Polizei wurde am Montagmorgen kurz vor 01:30 Uhr über einen Verkehrsunfall informiert, der sich im Bereich der Anschlussstelle Staakow von der A 13 ereignet hatte. Ein PKW AUDI war beim Linksabbiegen von der Autobahnabfahrt abgekommen und in einem Graben gelandet. Vom Fahrer fehlte jedoch jede Spur. Die Sachschäden liegen nach erster Schätzung bei mindestens 3.000 Euro. Im Rahmen eingeleiteter Ermittlungen wegen der Verkehrsunfallflucht wurden sowohl das Fahrzeug als auch zahlreiche Beweismittel gesichert, um den Verursacher zu identifizieren.
Lieberose: Für den Fahrer eines VW-Transporters begann der Montagmorgen mit einer Verkehrsunfallaufnahme auf der Bundesstraße 168. Kurz vor 06:00 Uhr war ihm zwischen dem Abzweig Mochlitz und dem Lieberoser Ortseingang ein Reh vor das Auto gelaufen und nach dem Zusammenstoß geflüchtet. Personen kamen dabei nicht zu Schaden, aber der Transporter musste mit erheblichen Beschädigungen abgeschleppt werden.
Lübben: Mit rund 1.000 Euro Sachschaden endete am Montagmorgen ein Rangierversuch zum Einparken vor der Sparkasse an der Hauptstraße. Ein FORD-Transporter war um 07:30 Uhr gegen einen OPEL-Kleinwagen gestoßen. Verletzt wurde dabei niemand und beide Autos blieben fahrbereit.
Heidesee: Freitagabend meldeten sich Mitarbeiter einer sozialen Einrichtung in Gussow bei der Polizei und meldeten einen 55-jährigen Bewohner als vermisst. Der geistig behinderte Mann hatte das Grundstück kurz zuvor verlassen. Es wurde vermutet, dass er in Richtung des Uferbereichs der Dahme unterwegs war. Die sofort eingesetzten Polizeibeamten fanden den Vermissten in der Nähe einer Badestelle, mitten in der Dahme schwimmend. Auf das Rufen der Polizisten reagierte der Mann nicht. Gleichzeitig wurde er durch die Strömung langsam abgetrieben. Einer der beiden Beamten stieg daher ebenfalls in die kalte Dahme, schwamm zu dem verwirrten und orientierungslosen Mann und rettete ihn. Wegen des Verdachts der Unterkühlung wurde der Gesuchte mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Auf den uneigennützig handelnden Polizeibeamten warteten eine warme Decke und trockene Sachen im Revier.
Schönefeld: Im Kreuzungsbereich der Selchower Straße und der Chausseestraße ereignete sich am Sonntag gegen 13:15 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Die Fahrerin eines PKW VW hatte die Vorfahrt eines ALFA ROMEO missachtet und so den Zusammenstoß verursacht. Die 32-Jährige Frau wurde zur medizinischen Versorgung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen, der 47-jährige ALFA-Fahrer konnte nach einer ambulanten Behandlung wieder entlassen werden. Die Fahrzeuge wurden durch Abschleppdienste geborgen und die Sachschäden zunächst auf über 30.000 Euro geschätzt. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten dauerten bis zirka 15:00 Uhr an, wodurch es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kam.
pm/red








