Am heutigen Tag erließ das Amtsgericht Eisenhüttenstadt Haftbefehle gegen vier afrikanische Asylbewerber. Die vier Asylbewerber aus dem Tschad stehen im dringenden Tatverdacht, mehrere Asylbewerber unterschiedlicher Staaten bei einer Auseinandersetzung in einer Asylunterkunft in Eisenhüttenstadt am 10.12.2016 verletzt zu haben.
Nach der Tat sind die Beteiligten räumlich getrennt in unterschiedlichen Asylunterkünften im Land Brandenburg untergebracht worden.
Darüber hinaus wurde eine Ermittlungsgruppe innerhalb der Polizeidirektion Ost gebildet. Auf der Grundlage deren Ermittlungsergebnisse ergingen nunmehr die Haftbefehle.
Seit dem gestrigen Tag sind im gesamten Land Brandenburg die polizeilichen Maßnahmen zum Schutz von Asylunterkünften verstärkt worden, da es vage Hinweise darauf gab, dass Vergeltungsaktionen gegen die Verursacher der Körperverletzungen vom 10.12.2016 beabsichtigt waren.
Die vier dringend tatverdächtigen Asylbewerber aus dem Tschad wurden durch die Polizei am heutigen Tag festgenommen und zur Verkündung der Haftbefehle beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt.
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pm/red








