Bis zum Mittwochnachmittag dauerten die polizeilichen Maßnahmen im Zusammenhang mit einem Autodiebstahl an, an denen deutsche und polnische Polizeibeamte beteiligt waren. Beamten der Autobahnpolizei war kurz nach 10:00 Uhr ein PKW AUDI aufgefallen, der mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Grenze auf der A 15 unterwegs war. Obwohl die amtlichen Kennzeichen des Autos noch nicht in Fahndung standen, lag der Verdacht nahe, dass es sich um ein gestohlenes Fahrzeug handeln könnte, das außer Landes gebracht werden sollte. Der Versuch, den AUDI nahe Bademeusel für eine Kontrolle zu stoppen, scheiterte zunächst. Hierbei kam es zur erheblichen Gefährdung mehrerer Verkehrsteilnehmer durch den Flüchtenden. Durch die gleichzeitig verständigte deutsch-polnische Verbindungsstelle der Polizei wurde währenddessen ein Polizeieinsatz auf polnischem Territorium organisiert. Die informierte polnische Grenzpolizei versuchte, den Audi zu stoppen. Hierbei rammte der Täter das polnische Dienstfahrzeug und setzte die Fahrt fort. An der Autobahn-Anschlussstelle Zary wurde nur wenig später das verunfallte Täterfahrzeug festgestellt. Polnische Polizeibeamte hatten währenddessen den Fahrer als Tatverdächtigen festgenommen. Eine Recherche ergab, dass der AUDI in der vergangenen Nacht in Münster gestohlen wurde und der Besitzer dies erst durch den Anruf der Polizei bemerkt hatte. Die weiteren Ermittlungen hat nun die Kriminalpolizei übernommen.
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