Mehr als 250.000 € investiert die LWG in diesem Jahr in die Sanierung des Hochbehälters Ressen. Diese wichtige Trinkwasseranlage wurde vor 60 Jahren für die Versorgung der Randgemeinden des Tagebaus Greifenhain mit einem Speichervolumen von 3000 m³ errichtet. Angeschlossen sind heute Hauptteile der Gemeinden Stadt Drebkau und Neu-Seeland mit rund 4.400 Einwohnern. Größte Trinkwasserverbraucher in diesem Versorgungsgebiet sind das Glaswerk in Drebkau, die Milchviehanlage in Ressen und seit vergangenem Jahr die Grubenwasserreinigungsanlage südlich von Papproth.
Altersbedingt sind nun mehrere Rekonstruktionsmaßnahmen notwendig, die Mitte Mai begonnen wurden. So müssen z.B. Stahlleitungen im Hochbehälter ausgewechselt werden. Das ist eine sehr komplizierte Baumaßnahme, denn die Trinkwasserversorgung insbesondere für die gewerblichen Abnehmer darf zu keinem Zeitpunkt unterbrochen werden. Deshalb wurde durch die LWG eine Umgehungsleitung gelegt.
Anfang September fand die Sanierung der Verbindungsleitungen statt. Dabei kam ein besonderes Verfahren – das sogenannte Schlauchlining – zur Anwendung, das gegenüber einer Neuverlegung deutlich kostengünstiger ist. Dabei wird ein für Trinkwasser zugelassenen Schlauch in die von Ablagerungen gereinigte alte Stahlleitung eingeklebt.
Bis Ende September werden nun weitere Rohrleitungen und Armaturen sowie eine neue Be- und Entlüftungsanlage installiert. Ab Oktober geht dann der Hochbehälter Ressen wieder in Betrieb und wird wie gewohnt Trinkwasser in ausreichender Menge und Druck und mit hervorragender Qualität bereitstellen – mindestens für weitere 60 Jahre.
Bild: Die Spezialisten der Schweizer Spezialfirma bei der Vorbereitung eines Schlauchliners für die Auskleidung einer Trinkwasserleitung am Hochbehälter Ressen (Foto: LWG)




