Was können junge Menschen tun, um die drohende Kreisgebietsreform aufzuhalten? Das war die zentrale Frage bei einem Treffen mit der Referentin für Grundsatzfragen der Stadt Cottbus, Diana Flemmig. Diana Flemmig hat die Mitglieder der Jungen Union über die drohende Kreisgebietsreform informiert und die Gefahr, die von dieser ausgeht, anschaulich beschrieben. Schnell wurde klar was der Verlust der Kreisfreiheit für die Stadt Cottbus bedeuten würde. Angefangen beim ÖPNV bis zur Abfallwirtschaft würde die Stadt Cottbus ihre Kompetenzen und Weisungsbefugnisse verlieren.
Maria Marquardt, Vorsitzende der JU Cottbus nennt ein konkretes Beispiel: „Der bisherige Entwurf der Leitlinien der Landesregierung sieht riesige Flächenländer vor. Die Einkreisung unserer Stadt führt zu einem großen Kompetenzverlust vor Ort. Und eins steht fest: Da die eingekreiste Stadt nur 40 Prozent der Einwohner des neues Kreises stellen darf, wird ein Zusammenschluss mit Spree-Neiße nicht reichen. Vielmehr ist zu befürchten, dass ganz Südbrandenburg zusammengefasst wird. Somit wäre dieser Kreis zwei Mal so groß wie das Saarland!“
Diesen Kontrollverlust kann die Junge Union nicht akzeptieren. Aus diesem Grund wird die Junge Union gern auch in Abstimmung und Zusammenarbeit mit anderer Parteien und Vertretern alles dafür tun, den drohenden Verlust der Kreisfreiheit zu bekämpfen.
Quelle: Junge Union




