Die Tourismusbranche in Südbrandenburg konnte 2014 steigende Gästezahlen und mehr Übernachtungen verbuchen. Das ergab die Auswertung der amtlichen Statistik durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus.
Im Jahr 2014 haben 1,3 Millionen Gäste Südbrandenburg besucht, 92.000 Personen oder 7 Prozent mehr als 2013. Die Zahl der Übernachtungen hat sich um 5,8 Prozent auf insgesamt 3,2 Millionen erhöht. Die höchsten Wachstumsraten aller Tourismusgebiete des Landes Brandburg konnte der Spreewald verzeichnen. 2014 kamen 600.000 Gäste in den Spreewald, 9,8 Prozent mehr als 2013. Die Übernachtungen stiegen um 7,9 Prozent auf insgesamt 1,56 Millionen. Erfreulich ist die überdurchschnittliche Bettenauslastung im Spreewald von 43,4 Prozent.
Das Dahme-Seenland war 2014 mit 482.000 Gästen und 940.000 Übernachtungen das zweitwichtigste Reisegebiet in Südbrandenburg. Damit erzielte das Reisegebiet 39.000 Gäste und 34.000 Übernachtungen mehr als 2013.
Die drittwichtigste Destination in Südbrandburg war das Lausitzer Seenland. Während hier die Gästezahlen mit 90.000 stabil blieben, wuchs die Zahl der gebuchten Übernachtungengegenüber 2013 um 7,8 Prozent auf 331.000. Das belegt einen Trend zu längen Aufenthalten.
Einen Zuwachs von 2,5 Prozent verzeichnete das Elbe-Elster-Land gegenüber dem Vorjahr, 52.000 Gäste besuchten die Region. Die Zahl der Übernachtungen stieg um rund 2 Prozent auf 221.000 an.
Das Reisegebiet Niederlausitz hielt mit rund 76.000 Gästen und 168.000 Übernachtungen das Vorjahresniveau. Mit diesen Ergebnissen liegt die Südbrandenburger Tourismusbranche über dem Landesdurchschnitt. Im Land Brandenburg stiegen 2014 die Gästezahlen gegenüber dem Vorjahr um 4,6 Prozent und die Übernachtungen um 3,6 Prozent.
Quelle: Industrie- und Handelskammer Cottbus




