Nach der 0:3 Niederlage in Köln änderte Stefan Krämer seine Startaufstellung auf zwei Positionen.
Für Elsner und Kleindienst rückten Makarenko und Holz in die Startelf.
Recht schwungvoll ging es in die Partie. Energie übernahm von Beginn an die Initiative und erspielte sich erste kleinere Torgelegenheiten. Die Länderspielpause scheint wie ein Wunder auf die Energiespieler gewirkt zu haben. Nach 26 Minuten zirkelte Mattuschka einen sehenswürdigen Freistoß an der Mauer vorbei, der leider nur an den rechten Pfosten klatschte. In der 38. Minute hatte auch Duisburg eine große Chance in Führung zu gehen. Dabei war es Janjic, der ebenfalls nur den rechten Pfosten traf. Mit dem 0:0 ging es in die Pause.
Auch im zweiten Durchgang versteckten sich beide Mannschaften nicht. Dreh- und Angelpunkt bei Energie war der erfahrene Torsten Mattuschka. Der Mittelfeldakteur setzt seine Mitspieler immer wieder in Szene und bringt selbst gefährliche Standards in die gefährliche Zone. Auch in der 59. Minute war der Rückkehrer zur Stelle, als es Elfmeter für Energie gab. Der Ex-Cottbuser Sascha Dum foulte Pospech. Schiedsrichter Benjamin Cortus war sich sehr sicher und zeigte sofort auf dem Punkt. Den Elfmeter verwandelte Mattuschka sicher und schickte Ratajczak in die falsche Ecke.
Nach dem Rückstand brach der MSV nicht ein und ging umso mehr voran. Der starke Janjic war fast im Gegenzug zur Stelle um den 1:1 Ausgleich zu markieren. Aus spitzem Winkel schaffte er es nicht Kevin Müller zu überwinden. Duisburg kam nun immer mehr auf. Energie hatte viel zu tun, um die 1:0 – Führung zu halten. Doch im Verbund und mit Gelassenheit gelang es der Abwehr gefährliche Angriffe des Gegners zu überstehen. Eben weil der MSV so offensiv agierte, ergaben sich einige Kontersituationen für Energie. Im Gegensatz zu den letzten Spielen war Energie in der Lage einen dieser Konter bis zum Ende auszuspielen. Michel war auf der linken Seite nicht mehr zu halten und marschierte mit dem Ball Richtung Strafraum. Er sah in der Mitte den eingewechselten Kleindienst und spielte sofort ab. Der Nachwuchsstürmer hatte keine Mühe zum 2:0 einzunetzen (86. Minute).
Mit dem MSV Duisburg hatte der FC Energie einen ambitionierten Gegner vor der Brust. Glück hatte man, als der MSV je einmal Pfosten und Latte traf. Energie verdiente sich den Sieg redlich, weil man wieder einmal beherzt verteidigte und vorne das nötige Glück erzwang. Bestnoten verdienten sich u.a. Sven Michel und Cédrick Mimbala.
Fotos: Christiane Weiland
































