Wie auf offener See knallen die Wellen mit dynamischer Wucht an den in den wasserliegenden Felsriffen stark hoch und runter, die Tropfen bewegen sich mit dem Wind und die Frische der Kälte ist spürbar warm. Die gigantischen Urgesteine halten sich in der Schleife der Zeit, für jeden sichtbar und in tiefster Erinnerung verankert. So auch die Magie des phänomenalen Ostrocks – sie werden geehrt, geliebt und als Helden gefeiert.
Sie überstehen eine Generation nach der anderen und lassen der Flut ihren freien Lauf. Am gestrigen Abend, den 04.10.2014, peitschten die Wellen heiß und stilvoll, die vom wuchtigen Ostrock-Staraufgebot in der Cottbuser Stadthalle angetrieben wurden. Die legendären Vollblutrockmusiker des Ostens – die PUHDYS, KARAT und CITY – boten eine hammergeniale Show und verwandelten den Stadthallenkessel zur energiegeladenen Dampfmaschine mit blühender Leidenschaft. Als der Vorhang fiel standen alle elf Musiker gedankenfrei auf der Bühne, ihre Herzen trugen den rhythmischen Beat bereits in sich und wurden vom effektiven Lichtspektakel schimmernd umgeben. Adrenalin pur floss durch ihren Adern, der Puls rockte innerlich sinnlich und berührend. Gemeinsam präsentierten sie den Song ,,Sternenstunden‘‘, in dem die Sterne ihre Freiheit fanden und ihren Weg frei wählen konnten.
Fasziniert und emotional gefangen leiteten KARAT den wundervollen Abend ein und zogen die zahlreichen Zuschauer in ihren magnetischen Bann der Gefühle. Karats Liedsänger Claudius Dreilich verzauberte mit seiner sanft traumhaften Stimme die Herzen aller Fans und sang beflügelnd die bekannten Hits wie unter anderem: ,,Jede Stunde‘‘, ,,Schwanenkönig‘‘, ,,Albatros‘‘ und ,,Über sieben Brücken musst du gehen‘‘. Nach dem Motto: Die perfekte Mischung macht`s – bei ,,Blumen aus Eis‘‘ musizierte er gemeinsam mit Puhdys-Gitarrist Quaster. In paradiesischer Melancholie umhüllt stellte sich Claudius ins Publikum und inhalierte den Duft des freundschaftlichen Zusammenhaltes. Die Zuhörer waren außer sich und alle sangen euphorisch und textsicher mit. Zu dem Song: ,,An den Ufern der Nacht‘‘ gesellte sich Dieter Birr, genannt Maschine, neben Claudius Dreilich und gaben ihr ausnahmslos talentiertes Können zum Besten.
Anschließend lief auf Leinwand der zweiminütige Countdown hinunter und ab Sekunde zehn zählte das feurige Publikum bis auf null. Sie jubelten und schrien nach mehr. Nun hieß es für die Band City die Flügel weiter auszubreiten. Mit dem Titel: ,,Flieg ich durch die Welt‘‘ brachten sie die Musikliebhaber erneut in Partystimmung. Begleitet wurde Liedsänger Toni Krahl von Karats Bassisten Christian Liebig. Viele Besucher flippten bewegungsaktiv förmlich aus und genossen den Ostrock in vollen Zügen. Zwei Männer, die die Welt im Sturm eroberten – Toni Krahl rockte gemeinsam mit Maschine die Bühne beim Hit: ,,Amerika‘‘ und lockten die Träume und Wünsche eines Jeden hervor. Beim nächsten Song: ,,Helden‘‘ bedankte sich der charmante Toni beim Idol David Bowie und wurde vom Puhdys-Schlagzeuger Klaus Scharfschwerdt musikalisch tatkräftig unterstützt. Aus dem Repertoire geholt, regte das City-Lied: ,,Sind so kleine Hände‘‘ zum Nachdenken an. Kinder, die uns einst ersetzen werden, sollen ohne Schuld und in Freiheit unbekümmert aufwachsen können. Des Weiteren erklang der Song: ,,Berlin‘‘ und mit tobendem Applaus angefeuert, legte Joro Gogow ein grandioses Geigensolo hin. Damit stimmte er die City-Fans auf den Hit: ,,Am Fenster‘‘ ein.
Der Countdownzähler sank erneut. Das Feuerwerk krachte und das Publikum kreischte, als der letzte Act das Monopol der Begierde betrat – die PUHDYS. Mit Freude übergossen und begeistert involviert sangen die Ostrock-Fans alle bekannten Hits mit wie unter anderem: ,,Geh zu ihr‘‘, ,,Melanie‘‘, ,,Kühle Lady‘‘, ,,Es war schön‘‘ und ,,Wenn Träume sterben‘‘. Ob Kopf oder Zahl – es ist alles egal, denn Freunde sind ein Leben lang füreinander da. Mit Leidenschaft überströmt sang Toni Krahl den Hitklassiker von den Puhdys: ,,Wenn ein Mensch lebt‘‘ mit und bei dem Titel: ,,Lebenszeit‘‘ durfte Claudius Dreilich seine Stimmbänder noch einmal reizvoll schwingen lassen. Die Zuschauer fingen wenig später an die Melodie von: ,,Alt wie ein Baum‘‘ zu summen und natürlich erklang auch er in den schönsten Erinnerungstönen. Anschließend wedelte plötzlich in der ersten Reihe ein großes Tuch mit einem Eisbärenkopf darauf und das sollte ein Zeichen für den nächsten Song sein. Als die Puhdys dies sahen, konnten sie einfach nicht widerstehen und sangen gemeinsam mit den liebenswürdigen Besuchern den ultimativen Song: ,,Hey, wir woll`n die Eisbären sehn‘‘ und ließen den Saal bombastisch beben. Instrumental begleitet wurden sie von Karats Gitarristen Bernd Römer und Schlagzeuger Michael Schwandt, der mit elegantem Hüftschwung und Feuer im Blut Perkussion spielte. Trampolinspringende Herzen schlugen den gesamten Abend Tausende von Purzelbäumen und nach vielen Zugabe-Rufen kamen alle drei legendären OSTROCKBANDS noch einmal geschlossen auf die Bühne und verabschiedeten sich musikalisch von ihrer treuen Fangemeinde.
Nach etwa 2 ½ Stunden Schweißperlen zählen endete der unglaublich phänomenale Abend und alle Zuschauer bedankten sich herzlichst bei den Bands für die himmlische Erinnerung auf Lebenszeit. Am Merchandising-Stand gab es alles, was das kleine Herz begehrte. Alle Ostrockfanatiker erhoffen sich ein baldiges Wiedersehen in Cottbus. Daher wünschen wir Euch aus tiefster Seele weiterhin viel Glück auf Eurer Erfolgstournee. Ihr seid weltweit die GRÖßTEN.




































































