Das Netzwerkprojekt mit dem Titel „Die weitere Erhöhung der touristischen Attraktivität des Branitzer Parks im Rahmen der Gestaltung der Europäischen Garten-Kultur-Region beiderseits der Neiße“ soll vor allem den fachlichen Austausch zwischen deutschen und polnischen historischen Parkanlagen in der Euroregion Spree-Neiße-Bober fördern. Projektpartner des Branitzer Parks sind dabei die Stadt Zielona Góra und die Gemeinde Brody, beide in Polen. Im Rahmen des EU-geförderten Projektes wird seit Mitte August bis Ende des Jahres ein Konzept für die Wiederherstellung von Teilbereichen des Branitzer „Pleasuregrounds“ und die Sanierung von Parkwegen entwickelt. Betrachtet werden dabei der Rehgarten mit dem Hardenbergplatz nördlich des Schlosses, das Venusbeet vor dem Haupteingang des Schlosses sowie zahlreiche Parkwege. Dabei sollen im Rahmen des Konzeptes auch beispielhaft Strategien zur Vereinbarkeit von gartendenkmalpflegerischen Anforderungen, technologischen Möglichkeiten und Ansprüchen an die heutige Nutzung erarbeitet bzw. weiterentwickelt werden.
Vorgestellt und öffentlich diskutiert wird das Konzept mit den Projektpartnern aus Zielona Góra und Brody in einer Abschlusstagung voraussichtlich im Januar 2015 in Branitz. Die im Rahmen des Konzeptes entwickelten Strategien sollen auch auf die Parkanlagen in Zielona Góra und Brody sowie weitere Parkanlagen in der Euroregion übertragbar sein. Branitz möchte damit als Vorbild und Beispiel fungieren und durch das Projekt anderen Parkanlagen in der Euroregion wertvolle Hilfestellung und Anregungen für ihre Weiterentwicklung geben.
Die Weiterentwicklung und Realisierung des Konzeptes mit der Wiederherstellung von Rehgarten, Hardenbergplatz und Venusbeet und der Restaurierung der ausgewählten Parkwege im Branitzer Park soll in der kommenden Förderperiode ebenso in Zusammenarbeit mit polnischen Projektpartnern über EU-Fördermittel erfolgen.
Quelle: Pückler-Museum






