Gegenüber dem 2:0 Sieg gegen Wehen Wiesbaden ließ Krämer sein Team unverändert. Energie begann wieder entsprechend aggressiv und versuchte die Hausherren unter Druck zu setzen. Beide Teams wollten angreifen, was jedoch an meist unpräzisen Pässen und Abspielen scheiterte. So entwickelte sich ein abwechslungsreicher Schlagabtausch, ohne jedoch die beiden Torleute ernsthaft in Gefahr zu bringen. Pospech hatte gleich zweimal die Gästeführung auf dem Fuß, sein erster Schuss landete an der Latte (22. Minute) und sein Tor in der 36. Minute wurde wegen Abseits aberkannt. Aosmann auf Regensburger Seite hatte noch die beste Gelegenheit für die Hausherren in der 33. Minute, aber er wurde in letzter Sekunde von Möhrle am Abschluss gehindert.
Die zweite Hälfte ging gleich richtig los. Perdedaj klärte einen Lienhard-Fallrückzieher auf der Linie. Windmüllers Kopfball nach dem anschließenden Eckball klatschte an den Pfosten. Energie wurde sehr passiv und ergab sich phasenweise dem Regensburger Druck. Die Belohnung folgte auf dem Fuße in Form von Güntners Schuss aus 25 Metern nach 64 Minuten zum 1:0. Nun kam der FCE jedoch wieder auf den Plan, stemmte sich gegen die drohende Niederlage und griff wütend an. Joker Kleindienst erlöste sein Team nach 70 Minuten per Kopf. Szarka flankte nach innen, der Youngster schreubte sich hoch und verwandelte souverän zum 1:1. Das Spiel wurde nun wieder ausgeglichener, Energie schwächte sich kurz vor Feierabend noch selbst, Michel sah in der 87. Minute gelb-rot. Kapital konnte Regensburg daruas nicht mehr schlagen und so blieb es bei der Punkteteilung.
Cottbus hat am kommenden Wochenende spielfrei, da das Spiel gegen Sonnenhof Großaspach, wegen Abstellung von Nationalspielern, auf den 16.09. verlegt wurde.
Während die Mannschaft in Regensburg einen Punkt holt, schloss in Cottbus zum Spielbeginn um 14 Uhr der Fanshop für immer seine Türen. Der Verein hatte diesen Schritt zu Ende des Monats angekündigt, da die Umsätze in den ersten beiden Quartalen einen Weiterbetrieb nicht rechtfertigte. Damit verschwindet der Verein vorerst aus dem Innenstadtbild, Fanartikel können weiterhin über den Onlinefanshop und eine kleine Auswahl steht auch bei Galeria Kaufhof zur Verfügung.
Die Gerüchte um Torsten Mattuschka reißen derweil auch nicht ab. Bis heute Nacht 23:59 ist das Transferfenster offen, verschiedene Medien berichteten in den letzten Tagen, dass sich der Verein mit dem Spieler über einen sofortigen Wechsel einig sei. Das letzte Wort hat jedoch Union Berlin, daher sind Einigungen zwischen Tusche und dem FCE zwar schön, aber bringen den Wechsel des Excottbusers nicht voran. Aus Vereinskreisen war zu hören, dass ein Wechsel zur Winterpause im Raum steht, nach der 0:4 Niederlage der Berliner gegen Nürnberg und dem verpatzten Saisonstart ist es an Union zu sagen, ob Tusche eine Rolle in der aktuellen Lage spielt oder nicht.
Fotos: Alexander Pirkl


















