Die Antwort heißt: Mal sehen. Einen „Slomkaeffekt“ gegen Kaiserslautern wünschen sich alle, sind aber auch realistisch angesichts der Niederlagenserie und des acht Punkte Rückstandes auf Platz 16.
Pressesprecher Lars Töffling hätte natürlich nichts gegen eine Rettung, sagt aber auch: „Die jetzige Konstellation mit Jörg Böhme und René Rydlewicz bleibt mindestens für die nächsten Wochen bestehen. Wir sind nicht hektisch auf der Suche nach einem neuen Trainer. Wenn die beiden den Klassenerhalt schaffen, wunderbar! Wir schauen aber auch perspektivisch auf die nächste Saison.“
Beide Trainerkollegen kennen sich bereits aus der gemeinsamen Zeit als Spieler bei Arminia Bielefeld. Es wurden auch nicht nur zwei Namen getauscht, sondern beide wollen auch inhaltlich Änderungen vornehmen, die sie seit Montag versuchen im Training einzubringen. „Was vorher war wollen wir hinter uns lassen, uns hilft keiner von außen, wir können es nur selbst schaffen.“ sagt Rydlewicz. Der gebürtige Forster, bisher Trainer der U19, war anfangs überrascht über seine Beförderung: „Ich freue mich auf die Aufgabe, auch wenn ich mich an den Gedanken, im Trainerteam zu sein, gewöhnen muss.“ Drei Termine hat er noch bis zur Fußballlehrerprüfung vor sich, er kann sich daher voll auf seine neue Aufgabe konzentrieren.
Die bevorstehenden Aufgaben gegen Kaiserlautern und Köln sind schwer genug. Die Pfälzer haben in den letzten Wochen Punkte gelassen, die Trainer wollen sich trotz Auswertung der Spiele auf das eigene Team konzentrieren: „Wir wollen alles raushauen und nicht schauen was der Gegner macht.“ Betont zugeknöpft waren sie bei den Fragen nach möglichen Änderungen im Kader. „Konkrete Personalentscheidungen besprechen wir intern“, sie stellten aber klar, was die Anforderung an die erste Elf ist: „Es kommen nur Spieler in den Kader die marschieren, ackern und den nötigen Willen zeigen. Rydlewicz ergänzt: „Es geht um die Art des Fußballspielens und um das Auftreten, das ist uns wichtig. Wir sind nicht Favorit im Spiel.“
Einige Personalien stehen bereits dennoch fest: Steffen Bohl hat sich am Dienstag im Training an der Schulter verletzt und fällt aus. Daniel Brinkmann plagt eine Knieverletzung, der Verein muss das MRT abwarten und Schulze ist weiterhin in Behandlung und am Freitag definitiv nicht dabei.
Im Vorverkauf wurden bisher etwa 5.500 Karten verkauft, darunter 700 Gästekarten. „Wir rechnen mit etwa 1.000 Lauterer Fans und könnten insgesamt im fünfstelligen Bereich landen.“ so Töffling.
Das Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern findet Freitag, den 28.02.2014 um 18:30 Uhr statt.
Foto: Christiane Weiland




