Architekturstudierende der BTU Cottbus-Senftenberg stellen am Freitag und Sonnabend, 16. und 17. Oktober, in Welzow ihre Ideen für die Stadtmitte vor. Die Ausstellung „Warten auf Welzow“ in der Alten Puschkinschule zeigt Entwürfe für ein neues Zentrum. Alle Interessierten sind eingeladen.
Entwürfe aus dem Fachgebiet Entwerfen und Gebäudekunde
Bei „Warten auf Welzow“ zu sehen sind Arbeiten aus den Entwurfsprojekten „Perspektiven für eine neue Kultur der Fürsorge“ sowie die Bachelorabschlussarbeiten „Räume für ein gemeinsames Morgen“. Sie entstanden im Sommersemester am Fachgebiet Entwerfen und Gebäudekunde der BTU unter Leitung von Prof. Katharina von Stuckrad. Insgesamt haben Architekturstudierende im Bachelorstudium 31 Entwurfsprojekte erarbeitet, darunter 16 Abschlussarbeiten.
Auf zwei Grundstücken im Ortskern von Welzow entwarfen sie Gebäude, die neue Formen des Zusammenlebens untersuchen. Im Mittelpunkt stand der Alltag im Alter. Die BTU beschreibt ihn nicht als einheitliche Lebensphase, sondern als vielschichtige Realität zwischen Selbstbestimmung, Fürsorge, Abhängigkeit und sozialer Einbindung. Ziel waren räumliche Konzepte, die neue Formen des gemeinschaftlichen Wohnens möglich machen. Ausgangspunkt waren Fragen nach Identität, Erinnerung und Gemeinschaft.
Welzow vor dem Ende des Tagebaus im Jahr 2030
Hintergrund ist der Wandel, vor dem die Stadt steht. Im Jahr 2030 sollen die Bagger im Tagebau Welzow-Süd stillstehen (wir berichteten). Zurück bleiben eine vom Braunkohleabbau geprägte Landschaft und eine Kleinstadt, deren Geschichte und Identität eng mit der Kohle verbunden sind. Damit stellt sich für Welzow und seine Bewohner die Frage, wie die Zukunft der Stadt aussehen kann.
Die Entwürfe zeigen laut BTU eine große Bandbreite an Möglichkeiten für ein neues Zentrum. Sie verstehen sich als Einladung, über Wandel nachzudenken, ohne die eigene Identität zu verlieren. Neben Prof. von Stuckrad gehören Esther Ahr, Antonia Leicht, Danny Liu, Christian Gork und Muamer Osmanovic zum Team des Fachgebiets. Sie wollen bei der Ausstellung „Warten auf Welzow“ mit Besuchern über mögliche Zukünfte der Stadtmitte ins Gespräch kommen.
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Die Ausstellung „Warten auf Welzow“ ist in der Alten Puschkinschule in der Spremberger Straße 18 zu sehen. Am Freitag, 16. Oktober, ist von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Um 13 Uhr gibt es ein Soft Opening, die Vernissage beginnt um 16 Uhr. Am Sonnabend, 17. Oktober, ist die Ausstellung von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Weitere Informationen stehen auf der Internetseite der BTU.
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Red. / Presseinformation














