Der Landkreis Dahme-Spreewald plant eine dauerhafte Beflaggung seiner Verwaltungsstandorte in Königs Wusterhausen, Lübben und Luckau. Das kündigte Landrat Sven Herzberger am Mittwoch im Kreistag an. In Lübben soll zusätzlich die Flagge der Sorben und Wenden wehen.
Dauerhafte Beflaggung mit Bundes- und Landesflagge
Nach Angaben des Landrats hat er dafür eine Dienstanweisung erstellt. An den drei Standorten sollen künftig dauerhaft die Bundesflagge, die Brandenburger Landesflagge und die Flagge des Landkreises hängen. Am Kreishaus in Lübben gibt es vier Fahnenmasten. Dort kommt die Flagge der Sorben und Wenden hinzu.
Wann und welche Flaggen gezeigt werden, entscheidet laut Herzberger der Landrat als Geschäft der laufenden Verwaltung. Das gelte etwa für die Regenbogenfahne oder für die Beflaggung zum Veteranentag. Diese Auffassung habe er schon vor einem Jahr vertreten.
Anlass war eine Wortmeldung zur Beflaggung
Die Ankündigung fiel unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes. Oliver Calov (AfD-FWKW) hatte daran erinnert, dass seine Fraktion vor rund einem Jahr eine dauerhafte Beflaggung der Kreisgebäude mit Schwarz-Rot-Gold beantragt hatte. Der Kreistag lehnte das damals mehrheitlich ab. Calov verwies darauf, dass Innenminister Jan Redmann (CDU) nun die dauerhafte Beflaggung seines Ministeriums und mehrerer Landesbehörden angeordnet hat. Er regte an, im Kreistag erneut über den Antrag zu sprechen.
Herzberger entgegnete, der AfD-Antrag habe von der Nationalflagge gesprochen, gemeint sei aber die Bundesflagge. Über die Beflaggung entscheide ohnehin der Landrat, einen Kreistagsbeschluss brauche es dafür nicht.
VollzeitBewerbung bis 25.10.Pflegefachkraft (m/w/d) für die Aufnahme/Funktionsdiagnostik KinderklinikMedizinische Universität Lausitz – Carl Thiem · CottbusZur Stelle →Alle 404 Stellen in Südbrandenburg →Frank Selbitz (UBL) begrüßte, dass mit der Flagge der Sorben und Wenden auch die Minderheit im Landkreis sichtbar wird. Die Aufzeichnung der Sitzung ist in der Mediathek des Landkreises Dahme-Spreewald abrufbar.
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Red.











