Das gemeinsame Klärwerk von Guben und Gubin deckt seinen Strombedarf fast vollständig selbst. Das berichtet Bürgermeister Fred Mahro nach einem Besuch der deutsch-polnischen Kommission. Ab Mitte Oktober wird außerdem die Grünstraße gesperrt, deshalb endet die Obstannahme am Stadtpark schon am Donnerstag.
Klärwerk reinigt Abwasser aus zwei Ländern
Die Gemeinsame Kommission der beiden Städte war zu Gast im Klärwerk auf der polnischen Seite in Gubin. In dieser Form gilt die Anlage nach Mahros Worten als einzigartig entlang der deutsch-polnischen Grenze. Gebaut wurde sie Ende der 1990er-Jahre für knapp über 20 Millionen D-Mark.
Mehr als 1,3 Millionen Kubikmeter Abwasser aus Guben und der Gemeinde Schenkendöbern werden dort gereinigt. Zusammen mit der Stadt und der Landgemeinde Gubin sind es über 2,4 Millionen Kubikmeter im Jahr. Möglich macht die Zusammenarbeit auch eine gemeinsame Geschäftsführung. Herr Bochenski und Herr Philipp, zugleich Verbandsvorsteher des Gubener Wasser- und Abwasserzweckverbandes, stimmen das Tagesgeschäft und die Investitionen ab.
Biogas und Photovoltaik senken die Kosten im Klärwerk
Bei der Beratung ging es vor allem um die eigene Energie. Eine Biogasanlage und eine Photovoltaikanlage decken den Strombedarf des Klärwerks fast zu 100 Prozent. 2025 hat das Klärwerk über 1,7 Millionen Kilowattstunden selbst erzeugt und nur 250.000 Kilowattstunden aus dem Netz bezogen. Das senke die Stromkosten und damit die Kosten der Abwasserreinigung, die in die Gebühren einfließen, so Mahro.
Grünstraße wird ab 14. Oktober voll gesperrt
Vom 14. Oktober bis 13. November ist die Grünstraße zwischen Karl-Marx-Straße und Elsterweg wegen Bauarbeiten voll gesperrt, teilt die Stadt mit. Anwohnerinnen und Anwohner der Straßen Am Stadtpark und Klostervorwerk erreichen ihre Grundstücke über den Elsterweg.
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Weil die Zufahrt zur „Gärtnerei am Stadtpark“ über die Grünstraße führt, endet dort auch die Obstannahme der Spreewald-Mosterei Jank. Letztmals können am Donnerstag, 8. Oktober, von 9 bis 16 Uhr hartreife Äpfel, Birnen und Quitten in der Deulowitzer Straße 31 B abgegeben werden. Verarbeitet wird das Obst anschließend in der Mosterei in Burg.
Deutsch-Polnischer Herbstmarkt am Samstag
Am Samstag, 10. Oktober, lädt die Stadt von 10 bis 17 Uhr zum traditionellen Deutsch-Polnischen Herbstmarkt auf den Friedrich-Wilke-Platz ein. Regionale Vereine und Unternehmen bieten Äpfel, Honig, Bücher und herbstliche Angebote an, auch für Kinder ist etwas dabei. Dazu gibt es Blasmusik und Reitervorführungen. Der Eintritt ist frei.
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Red. / Presseinformation














