Mit einer neuen, limitierten Bratapfel-Sorte erweitert das Café Lauterbach in Cottbus ab Ende November sein Baumkuchen-Angebot. Insgesamt 500 Stück sollen ab dem 23. November erhältlich sein. Seit Mai dieses Jahres führt das Café auch die traditionsreiche Baumkuchenmanufaktur weiter. Geschäftsführer Martin Mucha setzt dabei auf viel Handarbeit und natürliche Zutaten. In den letzten zwölf Wochen des Jahres gehen nach Unternehmensangaben grob 13 Tonnen Baumkuchen über die Theke, zudem wurde die Cottbuser Spezialität bereits bis in die USA, nach Japan und Neuseeland verschickt. Mehr dazu im Video ->> Hier klicken
Baumkuchenmanufaktur seit Mai beim Café Lauterbach
Schicht für Schicht entsteht in Cottbus weiterhin ein Kuchen, der in der Stadt auf eine lange Tradition zurückblickt. Nach der Übernahme des Café Lauterbach Ende 2024 gingen Anett und Martin Mucha zum 1. Mai dieses Jahres den nächsten Schritt. Seitdem führt das Team auch die Baumkuchenmanufaktur weiter. Der Verkauf läuft heute über mehrere Wege. „Wir produzieren weiterhin hier oben wie früher auch schon den Baumkuchen und der kommt dann runter ins Café Lauterbach und wird da für die Cottbuser und Umgebung fleißig verkauft. Ansonsten haben wir noch den Onlineshop für alle, die ein bisschen weiter weg sind“, so Geschäftsführer Martin Mucha. Bestellungen sind über www.grochunderben.de möglich.
Handarbeit und traditionelle Rezeptur
Der Baumkuchen entsteht weiterhin in mehreren Arbeitsschritten per Hand. Die Masse wird vorbereitet, anschließend gebacken, über Nacht ausgekühlt, mit Schokolade überzogen und schließlich ebenfalls per Hand verpackt. Bei der Rezeptur setzt das Team auf die lange Cottbuser Baumkuchen-Tradition. Nach Angaben von Mucha wird in der Stadt bereits seit 1819 Baumkuchen gebacken. „Wir benutzen nur natürliche Zutaten, da sind keine Geschmacksverstärker, keine E-Prüfzeichen dran oder sonst irgendwas. Es ist wirklich ein reines Naturprodukt, so wie man 1819 auch schon gebacken hat.“ Am beliebtesten ist weiterhin der Klassiker mit Zartbitterschokolade, gefolgt von Vollmilchschokolade. Im Sommer kommen unter anderem Varianten mit Himbeere und Ananas oder auch der Matcha-Baum hinzu.
Bratapfel-Baumkuchen kommt ab Ende November
Für Ende November hat sich das Team noch etwas Neues einfallen lassen: einen Bratapfel-Baumkuchen. Davon sollen insgesamt 500 Stück verkauft werden, erhältlich ist die limitierte Sorte ausschließlich im Café Lauterbach. Los geht es am 23. November, Vorbestellungen sind schon vorher möglich. Die Idee dazu kam direkt aus der Backstube. „Unser Bäcker kam mit der Idee um die Ecke“, sagt Mucha am NL-Mikro. Solche Vorschläge greift das Team gern auf. „Da haben wir sehr, sehr tolle Mitarbeiter, die das mit Leidenschaft machen oder sich inspirieren lassen.“
Rund 13 Tonnen in zwölf Wochen
Besonders stark ist die Nachfrage in den letzten Wochen des Jahres. In diesem Zeitraum gehen nach Angaben des Unternehmens grob 13 Tonnen Baumkuchen über die Theke. „Also, wer eine größere Menge haben will, der kann gerne schon vorbestellen. Ansonsten wird jeden Tag frisch produziert“, sagt Mucha. Sollte eine Sorte einmal nicht verfügbar sein, soll schnell Nachschub folgen. Der Baumkuchen findet inzwischen auch weit außerhalb der Lausitz Abnehmer. Nach Angaben des Unternehmens wurde die Cottbuser Spezialität bereits in die USA, nach Japan und nach Neuseeland verschickt.
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