Bei Klein Beuchow in Lübbenau darf ein Solarpark mit 15 Megawatt gebaut werden. Der Bebauungsplan für den Solarpark Klein Beuchow ist in Kraft, Vorhabenträger ist die UKA Cottbus. Das teilte die Stadt auf Nachfrage von NIEDERLAUSITZ aktuell mit. Der zugleich geplante Mitfahrerparkplatz an der A 13 hat dagegen noch keinen Zeitplan.
Solarpark Klein Beuchow auf 26 Hektar an der A 13
Das Plangebiet ist 26 Hektar groß und liegt zwischen der Anschlussstelle Lübbenau der A 13 und der Ortslage Klein Beuchow. Der Solarpark Klein Beuchow soll eine installierte Leistung von 15 Megawatt haben. Wann gebaut wird, liegt nach Angaben der Stadt in der Verantwortung des Vorhabenträgers.
Die Stadtverordneten hatten den Bebauungsplan „Solarpark Klein Beuchow und Park & Ride“ am 25. Februar beschlossen, der Landkreis Oberspreewald-Lausitz genehmigte ihn am 21. Juli. Mit der Bekanntmachung vom 18. September ist er in Kraft getreten. Den Aufstellungsbeschluss gab es schon im September 2020. Dass das Verfahren sechs Jahre gedauert hat, begründet die Stadt mit den vielen gesetzlichen Normen und Standards.
Mitfahrerparkplatz an der Anschlussstelle Lübbenau
Hinter dem Begriff Park & Ride verbirgt sich ein Mitfahrerparkplatz. Gebaut werden kann er aber erst, wenn die Stadt die Fläche erworben und eine Finanzierung gefunden hat. Einen Zeitplan dafür gibt es derzeit nicht, auch zur Zahl der Stellplätze machte die Stadt keine Angaben.
Kein Solarpark am Hindenberger See geplant
Geklärt ist auch eine Unstimmigkeit beim Campingplatz am Hindenberger See. In der Bekanntmachung vom 1. September zum Bebauungsplan „Camping- und Freizeitanlage am Hindenberger See“ stand, mit dem Plan solle auf der Hochkippe eine Photovoltaikanlage auf rund 76 Hektar mit bis zu 95 Megawattpeak entstehen. Diese Angabe war falsch, bestätigt die Stadt. Die Bekanntmachung soll wiederholt werden, um den Fehler zu beheben.
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Am Hindenberger See gibt es bereits eine Camping- und Freizeitanlage. Der Bebauungsplan für 44 Hektar soll die planungsrechtlichen Voraussetzungen schaffen, damit sie modernisiert und um Dienstleistungen ergänzt werden kann. Eine Photovoltaikanlage ist dort nicht vorgesehen.
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Red. / Presseinformation






















