In Forst wird der Wasserstand des Mühlgrabens vorübergehend abgesenkt: Vom 5. Oktober (ab etwa 7 Uhr) bis zum 9. Oktober (bis etwa 12 Uhr) lässt die Stadt den Pegel sinken. Hintergrund sind notwendige Baumpflegearbeiten sowie Kontrollen und Prüfungen an Bauwerken auf städtischen Grundstücken entlang des Grabens. Eine vollständige Entleerung des Mühlgrabens ist nicht vorgesehen. Die Stadt nutzt die Gelegenheit, um zugleich die Anlieger in die Pflicht zu nehmen: Grundstückseigentümer und Anwohner entlang des Mühlgrabens werden gebeten, das Zeitfenster für eigene Pflegemaßnahmen zu nutzen. Dazu zählen die Sicherung des Wasserlaufs, das Freischneiden des sogenannten Lichtraumprofils sowie die Pflege der Gehölze im Uferbereich – stets unter Beachtung der städtischen Baumschutzsatzung.
Was Eigentümer beachten sollten
Konkret geht es unter anderem darum, überhängende und ins Gewässerbett ragende Äste zu beseitigen, nicht standsichere Gehölze zu roden und Totholz zu entfernen. Wichtig für die Zuständigkeit: Die Grundstücksgrenze verläuft laut Brandenburgischem Wassergesetz entlang der Mittelwasserlinie – bis dorthin ist also der jeweilige Eigentümer verantwortlich.
Die Stadt weist zudem auf mögliche Folgen hin: Werden Pflegearbeiten nicht durchgeführt und entstehen dadurch Abflusshindernisse im Mühlgraben, müssen diese durch vom Landesamt für Umwelt beauftragte Dritte beseitigt werden. Die dabei entstehenden Kosten können nach dem Wassergesetz auf den jeweiligen Grundstückseigentümer umgelegt werden.
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