Eine Polizeikontrolle in Forst ist am Dienstagnachmittag zu einer größeren Fahndung geworden: Ein Autofahrer flüchtete mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit vor den Beamten. Wie die Polizei heute mitteilte, wurden daraufhin ein Hubschrauber sowie die sächsische Polizei und die Bundespolizei zur Unterstützung gerufen. Der gesuchte Wagen konnte zunächst entkommen. Wenig später fanden Bundespolizisten bei der Kontrolle eines verdächtigen Fahrzeugs nahe Gosda 2 Kupferkabel sowie Kennzeichen eines im Landkreis Oder-Spree gestohlenen Autos.
Flucht vor Polizeikontrolle beginnt in Forst
Die Polizei wollte am Dienstagnachmittag in der Akazienstraße in Forst ein Auto kontrollieren, weil an dessen Kennzeichen keine Plaketten vorhanden waren. Statt anzuhalten, beschleunigte der Fahrer jedoch und flüchtete nach Angaben der Polizei mit massiver Geschwindigkeitsüberschreitung in Richtung Klein Kölzig. Daraufhin wurden weitere Kräfte zur Unterstützung hinzugezogen. Neben einem Hubschrauber beteiligten sich auch die sächsische Polizei und die Bundespolizei an den Maßnahmen. Dennoch gelang es dem gesuchten Wagen zunächst, den Einsatzkräften zu entkommen.
Kurze Zeit später kontrollierten Bundespolizisten bei Gosda 2 ein verdächtiges Fahrzeug. Dabei fanden die Einsatzkräfte nach Polizeiangaben nicht nur Kupferkabel, sondern auch Kennzeichen, die zu einem im Landkreis Oder-Spree gestohlenen Auto gehören. Ob und in welchem Zusammenhang das kontrollierte Fahrzeug beziehungsweise die darin gefundenen Gegenstände mit der vorausgegangenen Flucht stehen, geht aus der Polizeimeldung nicht näher hervor. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an.
Weitere Polizeimeldungen aus Cottbus und dem Landkreis Spree-Neiße
Cottbus: Eine Frau rief am Dienstagmittag die Polizei auf den Stadthallenvorplatz. Hier hatte sie ihr Fahrrad angeschlossen und nun festgestellt, dass ein zweites Rad an ihres gekettet war. Den hinzugerufenen Beamten konnte sie beweisen, dass das angeschlossene Fahrrad tatsächlich ihr gehört. Daraufhin knackten die Beamten das Schloss und stellten das nun nicht mehr angeschlossene zweite Rad sicher.
Cottbus: Eine Unaufmerksamkeit beim Spurwechsel war nach ersten Erkenntnissen der Grund für einen Unfall am Dienstag gegen 13:45 Uhrauf dem Stadtring. Auf Höhe Stadion waren hier ein PKW BMW und ein MERCEDES-Transporter zusammengestoßen. Dabei wurde niemand verletzt und der Sachschaden vor Ort auf rund 2.500 Euro geschätzt.
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Cottbus: Mitarbeiter eines Sportgeschäftes freuten sich am Dienstagnachmittag über einen ganz speziellen „Kunden“. Er war am Vortag mit unbezahlter Kleidung im Wert von über 800 Euro aus dem Laden geflüchtet. Nun erkannten sie ihn wieder und riefen die Polizei, die den 21-Jährigen in Empfang nahm und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren einleitete.
Peitz: In der Siedlungsstraße stieß am Mittwochmorgen gegen 10:00 Uhr aufgrund einer missachteten Vorfahrt ein Fahrrad mit einem PKW FORD zusammen, wobei die Radfahrerin verletzt wurde. Die 82-Jährige wurde zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der „Fiesta“ blieb fahrbereit. Die geschätzte Schadenshöhe beträgt rund 3.000 Euro.
Forst: Aus einem Radlader haben unbekannte Täter in der Nacht zu Mittwoch den gesamten Kraftstoff abgezapft. Dafür hatten sie sich Zugang zu einem umzäunten Baustellengelände Am Markt verschafft und den Tankdeckel an der Baummaschine gewaltsam aufgebrochen. So gelang es ihnen, rund 50 Liter Kraftstoff zu entwenden. Der Schaden wird auf rund 130 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren und ermittelt.
Guben: Am Mittwochmorgen wurde der Polizei ein versuchter Einbruch in eine gewerbliche Einrichtung in der Friedrich-Schiller-Straße gemeldet. Bislang Unbekannte hatten in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch offenbar versucht, die Eingangstür aufzubrechen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1.200 Euro beziffert. Durch die Beamten wurden Spuren gesichert und eine entsprechende Strafanzeige aufgenommen.
Drebkau: Eine Zeugin informierte am Mittwochmorgen die Polizei über Schmierereien an der Hauswand eines Discounters im Rehnsdorfer Weg. Unbekannte hatten über Nacht Schriftzüge ohne politischen Bezug in Größe von vier mal anderthalb Metern mit schwarzer Farbe angebracht. Die Kosten für die Entfernung werden auf rund 500 Euro geschätzt. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.
Spremberg: Im Kreisverkehr der Geschwister-Scholl-Straße sind am Dienstag kurz nach 15:30 Uhr ein Auto und eine Radfahrerin zusammengestoßen. Die Frau zog sich dabei Verletzungen zu, die sie selbstständig von einem Arzt abklären lassen wollte. Beide Beteiligten konnten nach der Unfallaufnahme ihre Fahrt fortsetzen. Es wurde ein Schaden von etwa 1.000 Euro protokolliert.
Welzow: Zeugen riefen am Dienstag gegen 21:40 Uhr die Polizei, weil sie einen Unfall in der Jahnstraße beobachtet hatten. Ein TRABANT war gegen einen abgestellten BMW gefahren und anschließend umgekippt. Der Fahrer konnte sich unverletzt aus dem Oldtimer befreien und selbigen wieder aufrichten. Da Benzin ausgelaufen war, musste die Feuerwehr hinzugerufen werden. Laut eigenen Aussagen hatte der Mann einer Katze ausweichen wollen. Weil ein Atemalkoholtest bei dem Fahrer anschlug, veranlassten die Polizeibeamten eine beweissichernde Blutentnahme und beschlagnahmten den Führerschein.
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Red. / Presseinformation




