Den Auftakt zur diesjährigen Veranstaltungsreihe der „Pyro Games“ gab es am Samstagabend bei bestem Wetter im Cottbuser Spreeauenpark zu erleben.
Mit Heimvorteil und 4-jähriger Pyro-Games-Erfahrung durfte die Cottbuser Band Channel East das Feuerwerkspektakel im Spreeauenpark eröffnen. Frontmann Toni Tzschoppe moderierte im Laufe des Abends dann auf seine humorige Art und verkürzte die Wartezeiten zwischen den einzelnen Boden- und Höhenfeuerwerken.
Während an Silvester meist wahllos die im Supermarkt angebotenen Raketensortimente verschossen werden, so haben die Präsentationen der vier hier zum Wettkampf angetretenen Pyrotechniker eine eigens für diesen Abend erarbeitete Choreografie. Schließlich wollen sie mit ihren knallbunten Feuerbildern die goldene Trophäe der Feuerwerkskunst erkämpfen.
Ein gigantisch leuchtender Nachthimmel war hier direkt neben der Spree zu erleben. Tausende Glitzersternchen am Himmel tanzten zu perfekt abgestimmter Musik – synchron zu Titeln wie Rammsteins „Feuer frei“ oder Loreens „Euphoria“. Aus den Reihen des staunenden Publikums waren unzählige „Oooohs“ und „Aaaahs“ zu vernehmen. Ein weiteres Highlight bot sich – außerhalb der Wertung natürlich – in der Wettkampfpause. Jürgen Matkowitz, Inhaber der „Apollo art of laser & fire“, ließ durch seine aufwendige Lasershow mystische Stimmung im Spreeauenpark aufkommen. Schwabbernde Nebelschwaden wurden durch Licht- und Laserstrahlen regelrecht zerschnitten und ließen die Baumwipfel in den verschiedensten Farben leuchten.
Wessen pyrotechnische Inszenierung die Zuschauer im Verlaufe des Abends am meisten beeindruckte, wurde per Telefonvoting abgestimmt. Kurz vor Mitternacht stand dann das Ergebnis fest und Toni übergab die goldene Trophäe an das Team mit der Startnummer 4 – Jürgen Matkowitz. Herzlichen Glückwunsch!







