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Niederlausitz Montag, 27 Februar 2017 09:35 |  von Marco Kloss

Fußballwochenende in Südbrandenburg

Fußballwochenende in Südbrandenburg

Durch den erneut klaren Sieg gegen die Spreewälder klettert der FSV Brieske vorerst auf Platz Eins der Landesliga Süd. Mit Wacker Ströbitz ist ein weiterer Verfolger erfolgreich gewesen, während Lübben und Hohenleipisch tatenlos zuschauen mussten.

FSV Glückauf Brieske/Senftenberg – SpVgg. Blau Weiß 90 Vetschau 6:0 (3:0)

SR: Uwe Schultz (Neuhausen). Tore: 1:0 Georg Hübner (4.); 2:0 Michael John (10.); 3:0 Philipp Jautze (18.); 4:0 Michael John (50.); 5:0 Markus Riedel (62.); 6:0 Stephan Heine (90.). Z.: 77.

Nach dem klaren Hinspielerfolg, der letzten Testspielniederlage und den Ausfällen von Patrick Wedekind und Robert Rietschel war man bei den Knappen im Südbrandenburger Derby gewarnt. Diese Zweifel sollten sich aber schnell in Luft auflösen, da von den Gästen nur wenig bis Nichts in der Offensive zu sehen war. Nach den ersten kleinen Annäherungen der Gäste übernahm Brieske das Zepter und ging auch schnell in Führung. Hans Leupold bediente Georg Hübner, der zentral im Strafraum einschießen durfte. Auch bei Treffer Nummer Zwei war Hans Leupold der Vorbereiter, als sein Abschluss von Robert Liebe gehalten, aber nach vorn abgewehrt wurde und Michael John einköpfte. Brieske drückte weiter und von Paul Natusch gut in Szene gesetzt war es Philipp Jautze, der am kurzen Pfosten zum 3:0 einschoss. Robert Liebe konnte den Ball nur noch hinter der Linie klären. Brieske dominierte weiter die Partie, während die Gäste kurz vor der Pause mit einem harmlosen Kopfball noch einmal ein Lebenszeichen sendeten. Nach dem schnell und gut herausgespielten 4:0 durch Michael John verpasste es der FSV einiges für das Torverhältnis zu tun. Nach einem Kopfball von Matthias Schütz wackelte die Heimelf kurz und schaute zu, wie der Ball an die Latte flog. Auch wenige Minuten später war es ein Kopfball, den Paul Ehrlich von der Linie holte. Nach dem Treffer von Markus Riedel zum 5:0 und der Verletzung von Gästetorhüter Robert Liebe, dem an dieser Stelle, beste Genesungswünsche zu Teil werden, setzte Stephan Heine mit einem Vollspannstoß in der Nachspielzeit den Schlusspunkt auf einen, auch in der Höhe, verdienten Heimsieg und der vorübergehenden Tabellenführung.

SV Grün-Weiß Lübben – FSV Union Fürstenwalde II abgesagt

VfB Hohenleipisch – Kolkwitzer SV abgesagt

Landesklasse Süd

Viele abgesagte Spiele sorgen Richtung Ostern wieder einmal für eine nicht spielfreie Zeit. Staffelleiter Jens Runge wird in den nächsten Tagen die neuen Ansetzungen bekannt geben und hofft für die nächsten Wochen auf eine Verbesserung des Wetters.

VfB Hohenleipisch II – SV Döbern abgesagt

SV Einheit Drebkau – FSV Lauchhammer 2:1 (0:0)

SR: k. A. (xxx). Tore: 1:0 Manuel Rehn (70.); 1:1 Christoph Hein (76.); 2:1 Manuel Rehn (90.). Z.: 60.

Während im ersten Abschnitt die Chancen auf beiden Seiten vergeben wurden und es auch immer wieder zu kleinen Foulspielen kam, war es ein ansehnlicher Rückrundenauftakt und das Debüt von Neutrainer Ronny Dokter auf Seiten der Drebkaus. Nach 70 Minuten war die Führung aber geschafft und Manuel Rehn sorgte nach tollem Pass von Niklas Schön für die erlösende Führung. Nach diesem Führungstreffer vergab der SV die Chance auf 2:0 und musste im Gegenzug aus abseitsverdächtiger Situation den Ausgleich hinnehmen. Es entwickelte sich bis zur Schlussphase ein offener Schlagabtausch mit der Großchance für Lauchhammer zum Lucky Punch. Die Gästen vergaben aber knapp über das Tor, so dass Matchwinner Manuel Rehn mit dem letzten Angriff den nicht unverdienten Siegtreffer erzielte.

SG Friedersdorf – SSV Alemannia Altdöbern abgesagt

SC Spremberg – FSV Rot-Weiß Luckau abgesagt

VfB Herzberg – TSV 1878 Schlieben abgesagt

SV Eintracht Lauchhammer – SG Eintracht Peitz abgesagt

SV Großräschen – FC Bad Liebenwerda 3:0 (1:0)

SR: Tobias Schmidt (Cottbus). Tore: 1:0 Sebastian Sebischka (4.); 2:0 Rene Ebert (67./ET); 3:0 Maik Becker (75.). Z.: 55.

Mit dem Distanzschuss von Raphael Schulz, den Gästetorhüter Sebastian Platz nur nach vorne abprallen ließ, begann die Partie für Großräschen perfekt. Sebastian Sebischka spekulierte richtig und traf zur schnellen Führung. Bad Liebenwerda dominierte von nun an die Partie und hatte Pech, als Marian Miottke mit zwei Paraden, Latte und Pfosten die Führung für die SVG festhielt. Auch im zweiten Abschnitt drückten die Gäste auf den Ausgleich, doch das Tor fiel in der eigenen Abwehr durch ein klassisches Eigentor von Rene Ebert. Mit dem 3:0 durch Maik Becker war die Partie entschieden und als die Gäste zum vierten Mal das Aluminium trafen, war allen klar, dass der Sieger nur Großräschen heißen konnte und nach 92 Minuten auch so zu Papier stand.

Kreisoberliga SBB

FSV Brieske/Senftenberg II – SV Germania Ruhland 3:1 (1:1)

SR: Jens Godlinski (Lübben). Tore: 0:1 Mike Wachs (29.); 1:1 Patrick Luck (44.); 2:1, 3:1 Johannes Petsch (78., 79.). Z.: 34.

Die zweite Mannschaft des FSV begann stürmisch und offensiv, verpasste es aber bei drei Großchancen, Pfosten oder auf der Linie geklärt, den Führungstreffer zu erzielen. Die Gäste nutzten dann Ihre erste Chance zur Führung und wussten auch sonst mit punktuellen Kontern gefährlich zu sein. Kurz vor der Pause war es dann Neuzugang Patrick Luck, der für die Knappen ausglich. Beide Mannschaften wollten auch in der zweiten Halbzeit den Sieg und so sahen die Zuschauer ein gutes Spiel, mit weiteren Großchancen auf beiden Seiten. Sein Pflichtspieldebüt bei den Knappen krönte Patrick Luck mit zwei Vorlagen auf Johannes Petsch, der im letzten Sommer aus Ruhland nach Brieske wechselte, und innerhalb von 60 Sekunden den Endstand herstellte. Ruhland versuchte noch einmal zurück zu kommen, scheiterte aber am guten Denny Miersch.

SV Wacker 21 Schönwalde – SV 1885 Golßen 0:0

SR: Hagen Studier (Lübben). Tore: Fehlanzeige. Z.: 105.

ESV Lok Falkenberg – SV Blau-Weiß Lindenau abgesagt

SV Eintracht Ortrand – SV Askania Schipkau 0:1 (0:0)

SR: Steffen Marx (Senftenberg). Tor: 0:1 Tobias Bauer (90+2.). Z.: 52. GRK: Konrad Sachse (90+2./Ortrand).

SV Preußen Elsterwerda – Senftenberger FC 1:0 (0:0)

SR: Nico Sehmisch (Uebigau). Tor: 1:0 Bodo Zeiler (75./FE). Z.: 45. GRK: Felix Neumann (90./Senftenberg).

FSV Groß Leuthen/Grödtisch – SV Aufbau Oppelhain abgesagt

FC Sängerstadt – TSG Lübbenau 0:5 (0:1)

SR: Steffen Meinel (Hoyerswerda). Tore: 0:1 Jens Lagemann (15.); 0:2 Denny Weigmann (77.); 0:3, 0:4 Max Grasme (82., 84.); 0:5 Andreas Wolke (88.). Z.: 50.

FC Schradenland – SpVgg. Finsterwalde 1:2 (0:2)

SR: Lars Rossow (Klettwitz). Tore: 0:1, 0:2 Falko Kinastowski (12., 44.); 1:2 Marvin Heide (49.). Z.: 45.

Die TSG Lübbenau sorgte mit dem höchsten Sieg des Spieltages nicht nur für die größte Überraschung, sondern durfte damit auch die Abstiegsränge verlassen. Auch wenn das Feld im Abstiegskampf immer enger zusammenliegt, hat niemand in der Liga mit solch einem Ergebnis bei den heimstaken Sängerstädtern gerechnet. Hier kam der TSG sicher auch der eigene Kunstrasen zu Gute, so dass man keine Anpassungsprobleme mit dem Kunstrasen in Finsterwalde hatte.

Als Topspieler des Spieltages avancierten sicher einige Spieler, die einen großen Anteil an den Siegen der Mannschaften hatten. Patrick Luck, Neuzugang aus Hörlitz war mit zwei Vorlagen und einem Tor sicher der Matchwinner für den FSV Brieske/Senftenberg II. Für Askania Schipkau sorgte Tobias Bauer mit einem direkten Freistoß für die Entscheidung und einen wichtigen Sieg bei Eintracht Ortrand und war damit der „Man of the Match“ für die Askanen. Mit Bodo Zeiler für Preußen Elsterwerda, Max Grasme von der TSG Lübbenau und Falko Kinastowski von der Spielvereinigung Finsterwalde hatten auch die weiteren Spieler entscheidende Spieler, die am Sieg Ihrer Mannschaft beteiligt waren.

Den Sieg im Spreewald-Derby vergab Golßen durch einen verschossenen Strafstoß. Ronny Leubner verpasste den vermeintlichen Siegtreffer, so dass neben den 1885ern auch Wacker Schönwalde tief im Abstiegskampf stecken.

Negative Überraschung war sicherlich die Niederlage von Eintracht Ortrand, die mit viel Hoffnungen in die Rückrunde starten wollten und nun bei einem Briesker Sieg im Nachholspiel bereits sechs Punkte Rückstand auf Rang Eins haben könnten. Kurios wurde es dann auch erst in der Nachspielzeit, als Konrad Sachse nach einem Foul vom Platz musste und der fällige Freistoß den Siegtreffer mit sich brachte.

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