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Lübben (Spreewald) Freitag, 02 Juni 2017 13:37 |  von Redaktion

Arbeitskreis der Verwaltungsschulen und Studieninstitute tagte in Lübben

Vertreter von Verwaltungsschulen und Studieninstituten trafen sich zum Arbeitskreis „Zukunft der Ausbildung“ in der Landstube in Lübben, um über Fachthemen rund um die Aus- und Fortbildung im öffentlichen Dienst zu beraten. Vertreter von Verwaltungsschulen und Studieninstituten trafen sich zum Arbeitskreis „Zukunft der Ausbildung“ in der Landstube in Lübben, um über Fachthemen rund um die Aus- und Fortbildung im öffentlichen Dienst zu beraten.

Der Arbeitskreis „Zukunft der Ausbildung“ des Bundesverbandes der Verwaltungsschulen und Studieninstitute in Deutschland tagte am vergangenen Montag und Dienstag in der Landstube in Lübben. Diesmal hatte das Niederlausitzer Studieninstitut für kommunale Verwaltung (NLSI) die Gastgeberrolle in dem Beratungsgremium übernommen, dem im Wesentlichen Leiter und Direktoren von Bildungseinrichtungen der öffentlichen Verwaltung angehören. Mehrfach im Jahr trifft sich der Arbeitskreis an unterschiedlichen Orten in Deutschland, um über Fachthemen rund um die Aus- und Fortbildung im öffentlichen Dienst zu beraten und um Konzepte und Projektideen für eine jährlich stattfindende Bundesversammlung vorzubereiten.
 
Bei der Sitzung in Lübben wurde unter anderem an einem einheitlichen Rahmenplan für den höheren Berufsabschluss „Verwaltungsfachwirt“ bzw. „Angestelltenlehrgang 2“ gearbeitet. Ähnlich wie bei Berufen der Industrie, des Handels oder des Handwerks kann auch im Anschluss an eine Ausbildung in der öffentlichen Verwaltung ein FachwirtAbschluss erworben werden, der für den Einsatz in mittleren bis gehobenen Führungspositionen befähigt. Diese beiden Abschlüsse werden seit Jahrzehnten von den Verwaltungsschulen und Studieninstituten deutschlandweit angeboten. Sie haben sich als Aufstiegsfortbildungen bewährt und sind in allen öffentlichen Verwaltungen deutschlandweit anerkannt.
 
„Eine gleichbleibende Qualität ist jedoch nur garantiert, wenn sämtliche Aus- und Fortbildungsprogramme stetig weiterentwickelt und den aktuellen Erfordernissen der öffentlichen Verwaltung angepasst werden“, sagte Holger Wendel, der den Arbeitskreis leitet. „Dabei ist neben der Berücksichtigung landesspezifischer Erfordernisse auch eine bundesweite Abstimmung wichtig.“   
 
Als besonderen Gast konnten die Vorsitzende des Bundesverbandes, Gesine Wilke, und der Arbeitskreis-Vorsitzende, Holger Wendel, den für kaufmännische Berufe zuständigen wissenschaftlichen Mitarbeiter des Bundesinstituts für berufliche Bildung, Martin Elsner,  gewinnen. Elsner gab dem Arbeitskreis nicht nur wichtige Anregungen aus anderen Berufsfeldern. Auch umgekehrt gaben ihm die Mitglieder des Arbeitskreises einen Einblick in die Projekte, die derzeit von Seiten der Verwaltungsschulen und Studieninstitute auf Bundesebene verfolgt werden.

pm/red

Foto: NLSI

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