„Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich“. So ähnlich könnte es dem Bahnmitarbeiter im kleinen Bahnhof Klinge der ehemaligen Halle – Sorau/Gubener Eisenbahn-Gesellschaft (HSGE) (heute Deutschen Bahn AG) ergangen sein, als er am 04.08.2009 statt der gewohnten Diesellok älteren Baujahres eine völlig neue und für Region unbekannte Lokomotive an sich vorbei fahren sah.
Die Firma Voith Lokomotivtechnik Kiel führte in zusammenarbeit mit dem Eisenbahnverkehrsunternehmen CTL S.A. Warschau und dem Lokvermieter Ox-traktion Roosendaal (NL) Testfahrten führ den neuen Lokomotivtype „Maxima 40 CC“ in der Region durch.
Die getestete Lokomotive ist – in erster Linie für den grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehr konzipiert und mit einem schadstoffarmen 3 600 kW Motor ausgerüstet.
Sie kann je nach Kundenwünsche bis zu 160 km/h schnell sein und ist laut Herstellerangaben leistungsstärkste einmotorige Dieselhydraulische-Lokomotive der Welt.
Dieselhydraulische bezieht sich hierbei auf die Kraftübertragung vom Motor über das Getriebe auf die Schienen.
Ein weiterer Vorteil dieses Lokomotiventypes ist, das die Lärmbelastung gegenüber Lokomotiven ähnlicher Leistungsklassen und älterer Baujahre im Betrieb und bei Betriebsaufenthalten in Bahnhöfen für Anwohner wesentlich geringer ist.
Die durchgeführte Probefahrt mit der auch in bestimmten Eisenbahnerkreisen als „Ochsen“ bezeichneten Lokomotive sorgte in Klinge, Forst und bei der Bundespolizei für reichlich Aufsehen.
Wie der Redakteur erfuhr, berichtete selbst ein internationales in Eisenbahnkreisen bekanntes Fachmagazin in seiner Online-Ausgabe vom 06.08.2009 in einem kurzen Bildbeitrag über das Ereignis.
Eine bessere Werbung für die Region kann man wohl nebenbei nicht bekommen.
Quelle für technische Daten: Fa.Voith
Uns bei Google als bevorzugte Quelle festlegen
Wer etwas googelt, bekommt neben den normalen Treffern eine Box mit aktuellen Nachrichten. Legen Sie NIEDERLAUSITZ aktuell als bevorzugte Quelle fest, erscheinen unsere Beiträge dort häufiger für Sie – und in den KI-Übersichten von Google. Ein Klick genügt, danach sind Sie sofort wieder hier.
Falls der Knopf nicht angezeigt wird: niederlausitz-aktuell.de bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen




