Welzow Mittwoch, 22 Juli 2020 von Redaktion

Bundesinnenministerium unterstützt Welzower Brand- und Katastrophenschutzzentrum

Bundesinnenministerium unterstützt Welzower Brand- und Katastrophenschutzzentrum

„Das Bundesinnenministerium wird die Bewerbung sowie Antragstellung bei der EU für die Ansiedlung eines Europäischen Brand- und Katastrophenschutzzentrums in Welzow unterstützen“, so die klaren Worte des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Stephan Mayer als er vergangene Woche Welzow und Cottbus einen Besuch abstattete. 

Kreis- und Landesunterstützung ausgesprochen

Auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Klaus-Peter Schulze besuchte am 16.07.2020 Herr PSt Mayer die Niederlausitz und ließ sich von der Welzower Bürgermeisterin Birgit Zuchold und vom Senftenberger Bürgermeister Andreas Fredrich die klaren Vorzüge für ein europäisches Zentrum des Brand- und Katastrophenschutzes mit integrierter Ausbildungsstätte am Standort Welzow erklären. In der offenen Diskussion wurde deutlich, dass die Landkreise Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz, aber auch die Stadt Cottbus sowie die Lausitzer Kreisfeuerwehrverbände und der Brandenburger Landesfeuerwehrverband hinter dem mit 90 % geförderten EU-Projekt im Kohlerevier Lausitz stehen. „Jetzt muss im Land Brandenburg das für den Brand- und Katastrophenschutz zuständige Innenministerium endlich aktiv werden“ macht MdB Klaus-Peter Schulze deutlich, „zumal seit der letzten Landtagssitzung Ende Juni ein klares Votum aller drei Koalitionspartner pro Ansiedlung in der Lausitz vorliegt“.

Bewerbung muss auf den Weg gebracht werden

Alle Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass in Zeiten des gesetzlich fixierten Kohleausstiegs in der Lausitz ein europäisches Brand- und Katastrophenschutzzentrum inklusive wissenschaftliche Begleitung durch die BTU Cottbus-Senftenberg eine sehr nachhaltige Investition wäre. "Jetzt müssen die Antrags- und Bewerbungsunterlagen zügig auf den Weg gebracht werden, denn auch unsere östlichen Nachbarländer beschäftigen sich mit dem RescuEU-Programm aus Brüssel." heißt es von Klaus-Peter Schulze.

Noch im März 2020 hatte Innenminister Stübgen (CDU) die Idee abgelehnt, am 18. Juni beschlossen die drei Regierungsparteien in Brandenburg (SPD, CDU, Grüne) ihre Unterstützung für die Pläne. Die Idee wurde bereits im September 2018 durch Hannelore Wodtke, Mitglied in der Kommission für Strukturwandel und Allianz für Welzow aufgebracht, seitdem wurde sie viel diskutiert und weiterentwickelt.

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