Am Mittwoch (24.04.2013) hat die Klinik für Gefäßchirurgie des Klinikums Niederlausitz zum ersten Mal am bundesweiten Bauchaortenaneurysma (BAA)-Screeningtag teilgenommen und eine Informationsveranstaltung sowie ein Screening durchgeführt. Bei der Screening-Untersuchung wird der Bauch abgetastet und die Bauchschlagader per Ultraschallgeräte dargestellt. Zu dem Informationsnachmittag kamen etwa 150 Besucher. „Mein Team und ich waren positiv überrascht und überwältigt von der guten Resonanz. Auch im nächsten Jahr werden wir wieder am BAA-Screeningtag teilnehmen“, freut sich Tom Hammermüller, Chefarzt der Gefäßchirurgie, über den Erfolg der Veranstaltung. „Uns ist es wichtig, Information und Aufklärung zu leisten sowie mit unseren Patienten in Kontakt zu kommen. Im Herbst dieses Jahres führen wir auch wieder unseren Gefäßtag durch, zu dem wir Interessierte schon jetzt recht herzlich einladen möchten“, so Hammermüller.
Zum Bauchaortenaneurysma
Unter einem Aneurysma versteht man die Erweiterung einer Schlagader. Diese Erweiterung kann in allen Körperregionen auftreten. Sie betrifft am häufigsten die Bauchschlagader (Aorta). Das Gefährliche am Bauchaortenaneurysma ist, dass es vom Patienten meistens nicht bemerkt wird. Die Hauptgefahr besteht darin, dass das Aneurysma plötzlich platzt und es zur inneren Verblutung kommen kann. Andere Risiken bestehen zum Beispiel in der Bildung von Blutgerinnseln, die zu akuten Gefäßverschlüssen in den Beinen führen können. Die meisten Aneurysmen werden durch die Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) hervorgerufen. Aktive und frühere Raucher sind besonders gefährdet, darüber hinaus wird auch eine erbliche Veranlagung beobachtet. Heutzutage kann man ein Aneurysma frühzeitig durch ein einfaches Ultraschall-Screening (Vorsorgeuntersuchung) erkennen und vorbeugende Maßnahmen ergreifen.
Fotos: Klinikum Niederlausitz / Anne Herrmann
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