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Ruhland Donnerstag, 29 April 2021 von Redaktion / Presseinfo

Tödlicher Zugunfall zwischen Ruhland und Lauchhammer

Tödlicher Zugunfall zwischen Ruhland und Lauchhammer

Ein Regionalexpress hat gestern Nachmittag einen 34-Jährigen auf dem Streckenabschnitt zwischen Ruhland und Lauchhammer erfasst. Der Mann wurde schwer verletzt und verstarb noch am Unfallort. Laut Angaben der Polizei ist nach derzeitigem Erkenntnisstand von einem Suizid auszugehen. Der Bahnverkehr musste für mehrere Stunden gesperrt werden. 

Wenn Sie sich in einer verzweifelten Lage befinden, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge ( www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufgezeigt haben.

Die Polizei teilte weiter dazu mit: 

Ruhland – Lauchhammer: Ein Regionalexpress erfasste am frühen Mittwochnachmittag gegen 13:45 Uhr einen 34-Jährigen auf dem Streckenabschnitt zwischen Ruhland und Lauchhammer. Der Mann aus der Region wurde schwer verletzt und verstarb noch am Ereignisort. Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist von einem Suizid auszugehen. Die Bahnstrecke war für mehrere Stunden gesperrt. Im Einsatz befanden sich neben Feuerwehr- und Rettungskräften auch ein Seelsorger und der Notfallmanager der Deutschen Bahn.

Weitere Polizeimeldungen aus Oberspreewald-Lausitz: 

A13 bei Ruhland: Autofahrer, die in Richtung Dresden unterwegs waren, informierten am Mittwoch kurz nach 14:30 Uhr die Polizei über einen Verkehrsunfall zwischen Ruhland und Ortrand. Ein MERCEDES-Transporter war ersten Aussagen zufolge nach einer Unaufmerksamkeit des Fahrers von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Mittelschutzplanke geprallt. Verletzt wurde dabei niemand und der Sprinter blieb fahrtüchtig, obwohl die Schadensbilanz bei rund 12.000 Euro lag.

Senftenberg: In den Mittwochmittagsstunden kollidierte der 31-jährige Fahrer eines PKW BMW in der Stralsunder Straße mit einem parkenden AUDI und verursachte so einen Schaden von rund 3.000 Euro. Da der Unfallverursacher nach dem Aufprall zunächst pflichtwidrig den Unfallort verlassen hatte, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

Freienhufen, Senftenberg: In der Hauptstraße in Freienhufen kollidierten am Mittwoch gegen 14:00 Uhr ein PKW NISSAN und ein FORD bei einem Auffahrunfall. Beide Autos waren bei einem Sachschaden von rund 8.000 Euro nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Nur wenige Minuten später ereignete sich in der Senftenberger Wilhelm-Pieck-Straße ein weiterer Auffahrunfall unter Beteiligung von zwei PKW MAZDA. Auch hier mussten bei einem Blechschaden von mehreren hundert Euro ein Abschleppdienst für beide Fahrzeuge bestellt werden.  Eine Insassin klagte über Schmerzen und wollte bei Bedarf selbständig einen Arzt aufsuchen.

Senftenberg: Am Mittwochabend gegen 21:45 Uhr setzten Unbekannte leere Pappkartons, die in einem Metallcontainer in der Briesker Straße abgelegt waren, in Brand. Die Außenhülle des Containers wurde durch die Flammen beschädigt. Die Höhe des Sachschadens beträgt mehrere hundert Euro. Die Kriminalpolizei hat jetzt die Ermittlungen wegen Brandstiftung übernommen.

Hörlitz: Unbekannte Täter stahlen am Mittwochnachmittag einen PKW VOLVO in Hörlitz. Die umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bisher nicht zum Auffinden des weißen Autos.

Schipkau, Drochow:  Auf einer Landstraße bei Schipkau erfasste ein PKW SEAT am Mittwoch gegen 21:30 Uhr ein Reh. Die Höhe des Blechschadens wurde auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Nur etwa dreißig Minuten später kollidierten bei Drochow bei einem weiteren Wildunfall ein LADA und ein Reh. Das Auto blieb mit einem Sachschaden von rund 2.000 Euro zurück. Ein Tier verendete, das zweite flüchtete verletzt.

Lübbenau: In der Nacht zum Donnerstag wurden mehrere Hauswände von Mehrfamilienhäusern in der Straße der Freundschaft durch Unbekannte beschmiert. Durch die undefinierbaren Schriftzüge, welche in verschiedenen Farben aufgesprüht worden waren, entstand ein Schaden von einigen hundert Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen der Sachbeschädigung durch Graffiti.

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