Nachbarn Dienstag, 07 Februar 2012 von Frank Gutschmidt

Die kalte Sonne - Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet

Die kalte Sonne - Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet

Der Weltklimarat irrt. Die Klimadebatte muss neu geführt werden. Entgegen den Prognosen ist die Erderwärmung seit zehn Jahren zum Stillstand gekommen. Neueste Erkenntnisse belegen, dass dies maßgeblich durch Ozeanzyklen und durch die Sonne verursacht ist, die in eine strahlungsarme Phase getreten ist. In großer Anschaulichkeit zeigen zwei Experten die weitreichenden Konsequenzen für unser Klima auf.
Der Weltklimarat ist sich sicher: Die Klimaerwärmung ist vom Menschen verschuldet. Doch sind die berüchtigten Treibhausgase tatsächlich vornehmlich für unser Klima verantwortlich? Und warum wird es nicht mehr wärmer?
Vahrenholt und Lüning haben sich im Laufe ihrer Untersuchungen intensiv mit den verschiedenen Klimamodellen beschäftigt. Sie kommen zu der Auffassung, dass die Erderwärmung der letzten 150 Jahre Teil eines natürlichen Zyklus ist, der überwiegend von der Sonne geprägt wird. Die nächsten Jahrzehnte werden eher zu einer leichten Erdabkühlung als zu einer weiteren Erwärmung führen. Das bietet Zeit, erneuerbare Energieträger zielgerichtet auszubauen und diese Umstellung in ökonomisch vernünftiger Weise und nachhaltig zu gestalten.
ISBN: 978-3-455-50250-3
Seiten: 448, gebunden mit zahlreichen Abb.
Preis: 24,99 EUR
Verlag: Hoffmann und Campe Verlag GmbH (Hamburg)
Erschienen: 07. Februar 2012
Über die Autoren:
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, geb. 1949, ist Professor im Fachbereich Chemie an der Universität Hamburg. 1984 wurde er Staatsrat der Hamburger Umweltbehörde, von 1991 bis 1997 war er Umweltsenator von Hamburg, danach Vorstand der Deutschen Shell AG; 2001 bis 2007 Vorstands vorsitzender des Windkraftanlagenherstellers REpower Systems, seit 2008 Geschäftsführer der RWE Innogy. Vahrenholt war Mitglied im Rat für nachhaltige Entwicklung unter Kanzler Schröder und Kanzlerin Merkel. 1978 erschien sein Bestseller »Seveso ist überall, 1983 Die Lage der Nation«.
Dr. habil. Sebastian Lüning, geb. 1970, promovierte in Geologie/ Paläontologie und befasst sich seit 20 Jahren mit der Rekonstruktion natürlicher Umweltveränderungen. Er übernahm 2005/2006 eine Gastprofessur an der Universität Wien. Für seine Studien- und Forschungsleistungen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Seit 2007 ist er als Afrikaexperte beim Öl- und Gasunternehmen RWE Dea beschäftigt.
Bild und Quelle: Hoffmann und Campe Verlag GmbH (Hamburg)
Buchrezension:
1. "Die Sonne schenkt uns Zeit", Prof. Dr. Fritz Vahrenholt im Interview mit der Zeitung: Die Welt
2. "Sind die Klima-Warnungen völlig übertrieben?", ein Beitrag von Angelika Hillmer zu lesen bei der Zeitung: Hamburger Abendblatt

Das könnte Sie auch interessieren