Märkische Heide Montag, 22 Juni 2020 von Redaktion

Zu wenig Öl und Gas vorhanden. Bohrplatz Märkische Heide wird zurückgebaut

Zu wenig Öl und Gas vorhanden. Bohrplatz Märkische Heide wird zurückgebaut

CEP Central European Petroleum GmbH hat am heutigen Montag mit dem Rückbau des Bohrplatzes Märkische Heide begonnen. Der Brunnen bleibt für die öffentliche Löschwasserversorgung erhalten. Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) hat den Abschlussbetriebsplan des Unternehmens jetzt zugelassen. „Der Bohrplatz Märkische Heide bei Krugau wird in den kommenden Wochen wieder zurückgebaut. Das erforderliche Entwicklungspotential ist an diesem Standort nicht gegeben. Wir werden den ursprünglichen Zustand wieder herstellen: Wo vorher Acker war, wird auch bald wieder Acker sein“, erläutert Stephan Grafen, Leiter Unternehmenskommunikation und Umfeldmanagement der CEP.

Bohrplatz bleibt als Löschwasserbrunnen erhalten

Erhalten bleiben auf Wunsch der Gemeinde die Zufahrt zum Bohrplatz und der seinerzeit angelegte Brunnen, der von CEP zur Einbindung in die öffentliche Löschwasserversorgung hergerichtet und später dauerhaft an die Gemeinde übergeben werden wird: „Die Freiwillige Feuerwehr leistet einen unschätzbaren Dienst an der Gemeinschaft und wir haben die Wehr der Gemeinde über Jahre immer als guten und verlässlichen Partner erlebt. Deshalb freuen wir uns, wenn wir dieses ehrenamtliche Engagement durch diese Nachrüstung des Brunnens wertschätzen dürfen. So wollen wir uns für die stets gute Nachbarschaft in der Gemeinde bedanken“, so Stephan Grafen weiter.

Der Rückbau beginnt kommende Woche Montag und wird voraussichtlich sechs bis acht Wochen dauern. Für den Abtransport des ausgebauten Materials aus dem rund 2.600 Quadratmeter großen inneren und dem rund 3.600 Quadratmeter großen äußeren Bereich des Bohrplatzes werden etwa insgesamt 700 Lkw-Ladungen benötigt.

Hintergrund

CEP Central European Petroleum GmbH (Berlin) sucht in den Bundesländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern nach Fördermöglichkeiten für Erdöl und Erdgas. Das Unternehmen ist vom nachhaltigen Erfolg einer heimischen Förderung von Kohlenwasserstoffen im Osten Deutschlands überzeugt.

Foto: CEP

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