„Der Großbrand in der Lieberoser Heide ist eingedämmt, das Feuer weitestgehend gelöscht“, bestätigte Kreisbrandmeister Ronald Judis am Morgen des 14.09.2018. In der Nacht von Donnerstag zu Freitag waren nur noch 20 Kräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes im Einsatz. Etwa 180 Einsatzkräfte konnten noch am Donnerstagabend den Rückzug antreten.
Mit einem kleinen Kräfteaufgebot sind noch Restlöscharbeiten im Gange. Heute Vormittag erfolgte der Rückbau der Einsatzstelle. Der Einsatzleitwagen und ein Gerätewagen werden am Wochenende vor Ort bleiben. Weiterhin werden Lageerkundungen des Geländes durchgeführt. Die Hubschrauber von Bundeswehr und Bundespolizei bleiben derzeit noch in Bereitschaft. Am Montag soll die Einsatzstelle dann wieder an das Amt Lieberose/Oberspreewald übergeben werden.
Seit Montag hatten auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz ca. 200 Hektar Waldfläche, darunter auch Moorgebiet, gebrannt.
Die Brandbekämpfung war besonders schwierig, weil die Einsatzkräfte das stark munitionsbelastete Gelände nicht betreten konnten. Ortschaften und Menschen waren nicht in Gefahr.
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Über 200 Kräfte von Feuerwehren, Rettungsdienst, THW, Katastrophenschutz und Bundeswehr waren im Einsatz. Die eingeleiteten Maßnahmen zur Brandbekämpfung wie das Anlegen eines fünf Meter breiten Schutzstreifens, der aufwendige Aufbau einer langen Wasserversorgungsstrecke und die Löschung aus der Luft führten zum Ziel. So konnte die brennende Fläche ausreichend aus der Luft und von den Wegen mit Wasser benetzt werden. Glutnester können jedoch weiterhin noch auftreten.
„Die Brandbekämpfung in der Lieberoser Heide war ein großes, übergreifendes Ereignis“, schätzt Kreisbrandmeister Ronald Judis ein. Er bedankt sich bei allen Beteiligten, die in diesem sehr Kräfte zehrenden Einsatz Engagement und Durchhaltevermögen bewiesen haben. „Der Einsatz hat gezeigt, dass im Ernstfall die Zusammenarbeit und Koordinierung zwischen kreisübergreifenden Brandschutzeinheiten, Katastrophenschützern, Helfern und Sanitätern gut und verlässlich funktioniert“.
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