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Dahme Spreewald Dienstag, 19 Oktober 2021 von Redaktion / Presseinformation

Trotz Feuerwehreinsatz: Lagerhalle in Zeesen komplett ausgebrannt

Trotz Feuerwehreinsatz: Lagerhalle in Zeesen komplett ausgebrannt

Mehrere Feuerwehren rückten gestern in die Zeesener August-Bebel-Straße aus. Vor Ort brannte eine leehrstehende, etwa fünf mal fünfzehn Meter große Lagerhalle in voller Ausdehnung. Verletzt wurde niemand. Das Gebäude konnte allerdings trotz des Löscheinsatzes nicht gerettet werden und brannte komplett aus. Anwohner angrenzender Grundstücke wurden über Lautsprechen aufgerufen, Türen und Fenster verschlossen zu halten. 

Die Polizei teilte dazu mit:

Mehrere Feuerwehren und die Polizei wurden am Montag um 16:45 Uhr alarmiert, da ein Brandausbruch in der August-Bebel-Straße gemeldet worden war. Auf einem ehemaligen Firmengelände stand eine leerstehende, etwa 5 mal 15 Meter große Lagerhalle in voller Ausdehnung in Flammen. Das Gebäude brannte trotz des Löscheinsatzes aus, eine Gefährdung für benachbarte Gebäude war nicht gegeben. Durch Lautsprecherdurchsagen wurden die Anwohner angrenzender Grundstücke aufgefordert, Fenster und Türen wegen der Rauchentwicklung geschlossen zu halten. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten bis nach 19:00 Uhr an. Personen kamen offenbar nicht zu Schaden. Zur Höhe der Sachschäden liegen bislang keine Informationen vor. Da der Verdacht einer Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann, haben inzwischen Brandermittler der Kriminalpolizei weitere Ermittlungen übernommen. In den Vormittagsstunden des Dienstags sicherten Kriminaltechniker nach der Abkühlung des Brandortes Spuren und Beweismittel.

Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald:

Mittenwalde: Auf der Straße zwischen der B 96 und dem Ortsteil Telz ereignete sich am Montag ein Verkehrsunfall, wie der Polizei um 22:00 Uhr gemeldet wurde. Ein PKW RENAULT war von der Fahrbahn abgekommen und hatte ein Verkehrsschild und einen Baum gerammt. Das Auto kam erst in einem Graben zum Stillstand. Die 33-jährige Fahrerin trug dabei schwere Verletzungen davon, die eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus erforderten. Bei einem Sachschaden von rund 20.000 Euro musste das Fahrzeug von einem Abschleppdienst geborgen werden.

Bestensee: Am frühen Montagnachmittag wurde der Polizei angezeigt, dass Diebe ihr Unwesen in der Reuterstraße getrieben hatten. Ein Gartenhaus war aufgebrochen worden und im Inneren hatten die Täter eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Ob etwas gestohlen wurde und die Höhe der verursachten Schäden sind bislang noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei hat nach der Spurensicherung weitere Ermittlungen übernommen.

Zernsdorf: Am frühen Montagnachmittag wurde der Polizei ein Verkehrsunfall gemeldet, der sich an der Ecke der Friedrich-Engels-Straße zur Straße An der Lanke ereignet hatte. Ein PKW VW hatte einen Linienbus seitlich gestreift, was Sachschäden von rund 2.000 Euro zur Folge hatte. Personen kamen nicht zu Schaden.

Königs Wusterhausen: Im Tunnel der Storkower Straße war es am Montag zu einem Auffahrunfall gekommen, wie der Polizei gegen 13:30 Uhr gemeldet wurde. Ersten Aussagen zufolge war die Missachtung des erforderlichen Sicherheitsabstandes die Ursache für eine Kollision zwischen einem PKW VW und einem RENAULT. Bei insgesamt etwa 4.000 Euro Sachschaden blieben beide Autos fahrtüchtig und die Insassen unverletzt.

Königs Wusterhausen: Auf einem Parkplatz in der Goethestraße entwendeten Unbekannte in der Nacht zum Montag den Katalysator eines PKW TOYOTA. Der Diebstahl wurde der Polizei in den Abendstunden angezeigt. Eine erste Bilanz der verursachten Schäden geht von mindestens 1.500 Euro aus.

Königs Wusterhausen: Zwei Autos waren in der Nacht zum Dienstag in der Tiefgarage der Luckenwalder Straße aufgebrochen worden, wie der Polizei am Morgen angezeigt wurde. Bei den beiden Kleinwagen hatten Kriminelle die Türen gewaltsam geöffnet und dabei erhebliche Schäden verursacht. Zu Stehlen gab es offenbar nichts, aber die Beschädigungen schlugen mit jeweils mehr als 1.000 Euro zu Buche.

Lübben: Ein Bootsbesitzer zeigte am Montagnachmittag an, dass von seinem Kahn an der Paddenbrücke der YAMAHA-Außenbordmotor gestohlen worden war. Es wurden umgehend entsprechende polizeiliche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet.

Lübben: Im Rahmen ihrer abendlichen Streifenfahrt wurden Polizeibeamte am Montag nach einem Bürgerhinweis bei ihren Fahndungskontrollen fündig. Ein HONDA-Motorrad, das als in Berlin gestohlen in Fahndung stand, wurde gegen 20:30 Uhr auf einem Supermarkt-Parkplatz fest- und sichergestellt.

Zeesen: An der Ecke der Rotdorn- zur Eisenbahnstraße kamen sich am Montag kurz vor 14:00 Uhr ein PKW FORD und ein VW zu nahe, was mit rund 4.000 Euro Sachschaden zu Buche schlug. Verletzt wurde dabei niemand und trotz der Beschädigungen blieben beide Autos fahrbereit.

Walddrehna: Kurz vor Mitternacht stoppten Polizeibeamte am Montag einen PKW RENAULT in der Pilzheide, dessen Fahrer offenbar berauscht auf Tour war. Nicht nur, dass der 34-Jährige keine Fahrerlaubnis besitzt, der Drogenvortest schlug bei ihm positiv auf Cannabis an. Zur Sicherung gerichtsfester Beweise wurde die Blutprobe im Krankenhaus veranlasst. Die entsprechenden Verfahren wurden eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.

BAB 13 bei Bestensee: In der Anschlussstelle Bestensee zur A 13 in Fahrtrichtung Berlin war am Dienstagmorgen gegen 07:45 Uhr ein PEUGEOT-Kleinwagen auf einen PKW OPEL aufgefahren, so dass insgesamt rund 3.000 Euro Sachschaden ins Protokoll genommen wurden. Die Insassen blieben unverletzt und trotz der Beschädigungen ging es für beide Autos nach der Unfallaufnahme aus eigener Kraft weiter.

Bestensee: Der Polizei wurde am Dienstagmorgen ein Autodiebstahl angezeigt, der in der vergangenen Nacht im Ortsteil Pätz verübt worden war. Im Schulweg war ein blauer PKW AUDI A 6 gestohlen worden. Die umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bislang noch nicht zum Wiederauffinden des Kombis.

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Red. / Presseinformation

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