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Dahme Spreewald Donnerstag, 01 Juli 2021 von Redaktion / Presseinfo

Tödlicher Arbeitsunfall in Schönefeld. 20-Jähriger in Schacht gestürzt

Tödlicher Arbeitsunfall in Schönefeld. 20-Jähriger in Schacht gestürzt

In Schönefeld hat es gestern Nachmittag einen tödlichen Arbeitsunfall gegeben. Wie die Polizei mitteilte, soll ein 20-Jähriger auf einer Baustelle mehrere Meter tief in einen Schacht gestürzt sein. Reanimationsversuche blieben erfolglos. Die Unfallursache ist bisher noch ungeklärt. 

Die Polize teilte weiter dazu mit: 

Schönefeld: Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte ein Arbeiter auf einer Baustelle eines Büro- und Geschäftsgebäudes in der Mittelstraße am Mittwochnachmittag mehrere Meter tief in einen Schacht. Die Reanimationsversuche der Mitarbeiter und Rettungskräfte blieben erfolglos. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des 20 Jahre alten Mannes aus der Ukraine feststellen. Mit weiteren Ermittlungen zur Unfallursache wurde das Amt für Arbeitsschutz beauftragt.

Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald: 

Schönefeld: Gegen 22:00 Uhr kollidierte ein PKW MERCEDES am Mittwochabend bei Schönefeld mit einem Reh. Das Tier verendete am Fahrbahnrand und hinterließ einen Schaden von rund 1.000 Euro am weiter fahrbereiten Auto.

Mittenwalde, Zeesen, Luckau, Streganz: Am frühen Mittwochnachmitttag wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall nach Mittenwalde gerufen. Auf der Zossener Chaussee waren bei einem Auffahrunfall rund 1.000 Euro Sachschaden bei der Kollision eines PKW FORD mit einem MITSUBISHI verursacht worden. Gegen 14:15 Uhr gerieten auf einem Parkplatz des Gewerbeparks in Zeesen ein PKW RENAULT und ein SKODA aneinander, was rund 1.000 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Nur eine halbe Stunde später waren sich auf einem Parkplatz der Südpromenade von Luckau ein PKW KIA und ein MERCEDES zu nahe gekommen. Eine erste Bilanz der Sachschäden wurde hier mit etwa 2.000 Euro angegeben. Kurz vor 16:30 Uhr wurde die Polizei wiederum nach Zeesen gerufen, wo nach einem Auffahrunfall in der Karl-Liebknecht-Straße ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro zu protokollieren war. Die unfallbeteiligten PKW VW und RENAULT blieben fahrbereit. Einen Abschleppdienst musste hingegen der Besitzer eines PKW CHEVROLET rufen, nachdem er gegen 17:00 Uhr in der Klein-Eichholzer-Straße in Streganz von der Fahrbahn abkam und im Graben landete. Die vorläufige Schadensbilanz wurde mit rund 6.000 Euro angegeben. In allen Fällen blieben die Fahrzeuginsassen unverletzt.

Mittenwalde: Während der Unfallaufnahme eines Auffahrunfalls in der Zossener Chaussee wurden Polizeibeamte gegen 14:00 Uhr zu einer weiteren Kollision gerufen. Ein LKW war auf einen bremsenden PKW geprallt, dessen Fahrer dabei leicht verletzt wurde. Er wird bei Bedarf einen Hausarzt aufsuchen. Trotz eines Sachschadens von etwa 10.000 Euro blieben beide Autos fahrtüchtig.

Mittenwalde: Buntmetalldiebe trieben in der Nacht zum Donnerstag ihr Unwesen in der Zülowstraße, wie der Polizei am Morgen angezeigt wurde. Nach dem gewaltsamen Eindringen auf ein Firmengrundstück hatten es die Täter auf Kupferkabel abgesehen, so dass ein Schaden im fünfstelligen Eurobereich zu beklagen ist. Im Rahmen erster Ermittlungen wurden Beweismittel gesichert.

Siegadel: Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei wurden am Mittwoch kurz nach 13:30 Uhr alarmiert, da sich auf der Bundesstraße 320 ein Verkehrsunfall ereignet hatte. Zwischen Groß Leine und Siegadel war ein PKW PEUGEOT von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gestoßen. Der 44-jähriige Fahrer hatte dabei leichte Verletzungen erlitten, die im Krankenhaus ambulant medizinisch versorgt werden konnten. Gleichzeitig musste der Mann eine Blutprobe abgeben, da ein Atemalkoholtest mit einem Messwert von 1,16 Promille bereits im Straftatbereich lag. Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens wurde der Führerschein sichergestellt. Bei etwa 2.000 Euro Sachschaden kam ein Abschleppdienst zum Einsatz. Die Bundesstraße war zur Absicherung der Unfallstelle bis 16:00 Uhr zeitweilig voll gesperrt worden.

Bestensee, Halbe, Königs Wusterhausen: Der Besitzer eines HONDA-Kleinwagens zeigte bei der Polizei am Mittwochnachmittag an, dass Unbekannte sein Auto in der Mozartstraße von Bestensee erheblich beschädigt hatten. Bei dem Versuch, den Katalysator aus der Auspuffanlage zu schneiden, war ein Sachschaden von mindestens 2.000 Euro verursacht worden. Vor dem Görlitzer Bahnhof in Halbe war im Tagesverlauf des Mittwochs ein schwarzer PKW AUDI A4 gestohlen worden, wie der Polizei am Nachmittag angezeigt wurde. In der Storkower Straße von Königs Wusterhausen hatten es Diebe auf ein SIMSON-Moped S 50 abgesehen, dass mit einer Kette gesichert vor einem Geschäft stand, wie der Polizei gegen 16:15 Uhr gemeldet wurde. Die Kriminalpolizei hat weitere Ermittlungen übernommen, während die beiden gestohlenen Fahrzeuge umgehend in die internationale Fahndung aufgenommen wurden.

Luckau-Cahnsdorf, Zeesen: Kurz nach 17:30 Uhr wurde die Polizei am Mittwoch zur Bushaltestelle in Cahnsdorf gerufen, da dort ein Autofahrer offenbar einen Verkehrsunfall im Gegenverkehr in letzter Sekunde durch eine Notbremsung abwenden musste. Bei der Kontrolle des mutmaßlichen Verursachers stellte sich heraus, dass dieser alkoholisiert in seinem PKW CITROEN unterwegs gewesen war. Der Messwert lag bei dem 62-Jährigen mit 2,8 Promille deutlich im Bereich einer Verkehrsstraftat. Zur Beweissicherung wurde die Blutprobe veranlasst und gleichzeitig der Führerschein des Mannes beschlagnahmt. Dass auch Fahrradfahrer bei entsprechendem Alkoholkonsum mit dem Gesetz in Konflikt geraten, musste gegen 19:30 Uhr ein Fahrradfahrer in Zeesen feststellen. Bei der Kontrolle in der Karl-Liebknecht-Straße lag der Messwert des Atemalkoholtests bei dem 54-Jährigen mit 2,02 Promille ebenfalls im Straftatbereich. Auch er musste die Beamten zur beweissichernden Blutprobe begleiten.

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Bild: vista_pixelio.de_1

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